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Überfall gescheitert; Versuchter Einbruch; Transit aufgebrochen - Baumaschinen gestohlen; Betrüger am Telefon - immer noch aktuell! Angebliche Polizeibeamte und ein beinahe erfolgreicher Enkeltrick

(ots) /- Marburg - Überfall gescheitert - Opfer konnte flüchten

Die Polizei ermittelt wegen eines Vorfalls, der sich am Freitag, 19. Januar, gegen 21.50 Uhr, in auf der Siemensstraße bei der Unterführung zum Industriegebiet Wehrda ereignet hat. Einem 21 Jahre alten Mann gelang rechtzeitig die Flucht vor dem wohl beabsichtigten Überfall. Er blieb unverletzt und ohne finanziellen Schaden. Nach seinen Angaben kam ihm ein Mann entgegen, drohte mit einer zerbrochenen Flasche und verlangte die Herausgabe des Handys. Der Mann sprach Englisch. Möglicherweise gab es einen Mittäter, denn nach Angaben des Opfers bemerkte er bei der Flucht, dass sich auch on hinten ein weiterer Mann genähert hatte. Die Fahndung nach den beiden Männern blieb erfolglos. Wer hat den Vorfall beobachtet? Wem sind am späten Abend rund um den Tatort verdächtige Personen aufgefallen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Marburg, Tel. 06421/406-0.

Schröck - Einbruch gescheitert

Zwischen Samstag, 13 und Freitag, 19. Januar scheiterten Einbrecher an der Kellertür eines Zweifamilienhauses im Arzbachweg. An der Tür des am Ortsrand gelegenen Hauses entstand ein nur geringer Schaden. Die Kripo ermittelt wegen des versuchten Einbruchs und bittet um sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen. Kriminalpolizei Marburg, Tel. 06421/406-0.

Marburg - Transit aufgebrochen - Baumaschinen gestohlen

Diebe stahlen aus einem weißen Ford Transit elektronische Baumaschinen im Gesamtwert von mindestens 2000 Euro. Der Firmenwagen parkte zur Tatzeit zwischen 18 Uhr am Freitag und 07.40 Uhr am Samstag im Waidmannsweg vor dem Anwesen Nr. 17. Durch die zerstörte Scheibe kamen der oder die Täter ins Auto. Sie stahlen zwei Würth Akkuschrauber im schwarzem Koffer und roter Aufschrift, einen Würth Schnellbauschrauber im schwarzen Koffer und einen schwarzen Bosch Abbruchhammer mit blauer Aufschrift. Wer hat zur Tatzeit das Klirren der Scheibe gehört und anschließend verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann sachdienliche Angaben machen, die mit dieser Tat im Zusammenhang stehen könnten? Kriminalpolizei Marburg, Tel. 06421/406-0.

Landkreis - Betrüger am Telefon - immer noch aktuell! Angebliche Polizeibeamte und ein beinahe erfolgreicher Enkeltrick

Und wieder versuchten am zurückliegenden Wochenende gemeine Betrüger über das Telefon an persönliche Daten und an das Geld der Opfer zu gelangen. Sie blieben aus verschiedenen Gründen, teils dank glücklicher Umstände erfolglos. Da gab es zunächst mal die Anrufe angeblicher Polizeibeamter, die vor dem Hintergrund angeblicher Einbrüche in der Nachbarschaft Fragen zu persönlichen Vermögensverhältnissen, der Art der Aufbewahrung von Schmuck und Bargeld und nach Bankdaten stellten. Im Display erschien als angebliche Rufnummer des Anrufers die 0110. Die Anrufer erwähnten zudem tatsächlich existente Namen und auch die bekannte Anschrift der Polizei, um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen. Ein Angerufener erkannte die Masche und beendete das Gespräch. Bei einer 93-jährigen Marburgerin war die Polizei dank eines Hinweises genau rechtzeitig zur Stelle und beendet das Gespräch vor der Preisgabe sensibler Daten. Mit einer anderen Masche, nämlich mit dem Enkeltrick versuchte es eine Frau dann am Freitag, 19. Januar bei einer 84 Jahre alten Seniorin aus Fronhausen. Die angebliche Enkelin bat um Hilfe für einen Autokauf und hatte die Seniorin bereits so weit, dass das Geld geholt und daheim bereitlag. Die Betrüger gingen hier noch einen Schritt weiter, in dem ein mutmaßlicher diesmal männlicher Mittäter anrief. Der gab sich als Rechtsanwalt aus und sicherte die sofortige Rückzahlung per Überweisung zu. Einziges Ziel dürfte hier die Erlangung von Bankdaten gewesen sein. Glücklicherweise war beim nächsten Anruf der angeblichen Enkelin der Sohn des Opfers zugegen. Der erkannte, dass die Anruferin keinesfalls seine Tochter war. Das Geld der Seniorin liegt mittlerweile wieder sicher auf der Bank. Die Frau kennt nun die Masche und weiß, wie sie bei einem erneuten Versuch reagieren muss.

Aus gegebenem Anlass weist die Polizei nochmals darauf hin, dass sie telefonisch keinerlei über den Namen hinausgehenden persönlichen Daten, weder zu Vermögenswerten, noch zu deren Aufbewahrungsorten noch zu Bankverbindungen oder auch zu persönlichen familiären Verhältnissen erfragt. Die Displayanzeige im Telefon lässt sich leider manipulieren, sodass die angezeigte Nummer keinesfalls stimmen muss. Weitere Informationen zum Betrug, insbesondere auch zum Enkeltrick stehen im Internet unter www.polizei.hessen.de und www.polizei-beratung.de . "Oberster Grundsatz ist es, niemals Geld an fremde Personen übergeben, per Geldtransfer z.B. Western Union überweisen oder an gänzlich fremde Konten - erst recht nicht auf Banken im Ausland - zu überweisen. Hier bitte auch keine Ausnahmen machen!"

Martin Ahlich

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Veröffentlicht
22. Januar 2018, 09:41
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