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(ots) /- Nicht nur in der Urlaubszeit und wenn Sie unterwegs sind, spielt das Thema Einbruchschutz eine wichtige Rolle. Auch wenn Sie zuhause sind, ist Vorsicht geboten, denn nicht jeder Einbrecher wartet bis Sie das Haus verlassen haben. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zeigt Verhaltensregeln auf, die helfen, die eigene Sicherheit entscheidend zu verbessern. Oft sind es die kleinen Dinge, die viel verändern können: So verrät ein Blick durch den Türspion, bevor Sie die Tür öffnen, wer sich davor befindet. Nutzen Sie diesen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Ohne das helfende Auge in der Tür, können zusätzliche Schlösser mit Sperrbügel Abhilfe schaffen. So kann die Tür einen Spalt weit geöffnet werden, ein gewaltsames Eindringen in die Wohnung ist aber nicht möglich. Komplettiert wird der Schutz durch eine Gegensprechanlage, im besten Fall mit Videotechnik. Fragen Sie nach, wer gerade geklingelt hat. Für eine gesunde Portion Vorsicht hat auch der Postbote Verständnis. Sie haben den Schlüssel verloren? Dann wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus. Wenn Sie Ihren Schlüssel nicht mehr finden, heißt das nicht, dass es nicht jemand anderes tut. Der Schlüssel in den falschen Händen kann böse Folgen haben, denn ein Einbruch in den eigenen vier Wänden wiegt schwer. Die Verletzung der Privatsphäre und das verlorengegangene Sicherheitsgefühl können neben dem materiellen Schaden auch schwerwiegende psychische Folgen mit sich bringen. Vermeiden Sie zudem sichtbar steckende Schlüssel an Glastüren, Fenstern, Balkon- und Terrassentüren. Wo Ihre Schlüssel liegen, müssen Sie wissen, nicht ein potentieller Eindringling. Wenn Sie Ihr Haus verlassen - auch nur für kurze Zeit - schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab und verschließen Sie alle Fenster und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster! Schon einfache technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko erheblich reduzieren. Lassen Sie sich bei einer (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle kostenlos beraten. Ihre nächstgelegene Beratungsstelle der Polizei finden Sie unter: https:// www.polizei.rlp.de/de/aufgaben/praevention/kriminalpraevention/anspre chpartner/ Weitere Informationen rund um das Thema Einbruchschutz erhalten Sie in der Broschüre des Programms Polizeiliche Kriminalprävention "Sicher wohnen": https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/1-sicher-wohnen/ Denken Sie daran: Wenn Sie sich in einer Gefahrensituation befinden, von einer Straftat erfahren oder sonstige verdächtige Hinweise an die Polizei mitteilen wollen, rufen Sie im Zweifel die 110! Wir helfen Ihnen!
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(ots) /- Die Zahl der Einbrüche ist in den vergangenen Wochen und Monaten im Vergleich zu den Vorjahren kontinuierlich zurückgegangen. Ein positiver und erfreulicher Trend, denn ein Einbruch in die eigenen vier Wänden kann schwerwiegende Folgen für die Bewohner haben. Nicht nur der materielle Schaden ist erheblich, es kann auch zu psychischen Problemen durch die Verletzung der Privatsphäre und ein verloren gegangenes Sicherheitsgefühl kommen. Trotz dieser positiven Entwicklungen gilt es wachsam zu bleiben! "Endlich Urlaub, die schönste Zeit des Jahres!" Das denken sich aktuell viele Menschen und verlassen für einige Zeit ihr Zuhause. Damit es bei der Rückkehr aus dem wohl verdienten Urlaub keine bösen Überraschungen gibt, sollten Sie Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen ergreifen und sich auf Wunsch bei einer polizeilichen Präventionsstelle beraten lassen. Denn Kriminelle haben immer Saison und nutzen erfahrungsgemäß die Urlaubszeit für Einbrüche. Sind Hinweise für die Abwesenheit der Bewohner erkennbar oder mehren sich, dann werden dadurch günstige Gelegenheiten für Wohnungseinbrüche, so genannte "Tatgelegenheitsstrukturen" geschaffen. Vermeiden Sie daher Zeichen, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Objekt unbewohnt ist. Wenn Sie die folgenden Tipps in der Urlaubszeit besonders beherzigen, reduzieren Sie damit das Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden. 1. Gekippte Fenster sind offene Fenster! Verschließen Sie daher alle Fenster, auch die höher gelegenen, sowie Balkon- und Terrassentüren. 2. Wenn Sie Ihr Haus verlassen - egal ob für kurze oder lange Zeit - schließen Sie Ihre Haustür ab. Eine nur in die Tagesfalle gezogene Haustür bietet keinerlei Sicherheit. 3. Lassen Sie die Rollläden nicht permanent herunter. Nutzen Sie bei elektronischen Rollläden hierzu technische Mittel. 4. Nutzen Sie Zeitschaltuhren und Sensoren mit Bewegungsmeldern für die Beleuchtung im Haus oder in der Wohnung. 5. Lassen Sie Ihren Briefkasten durch jemanden (Familie, Nachbarschaft) leeren. 6. Lassen Sie nicht jeden an Ihren Urlaubsaufenthalten in sozialen Medien oder auf Anrufbeantwortern teilhaben, auch Einbrecher haben daran Interesse. 7. Lassen Sie Mülltonnen zur Leerung durch jemanden auf die Straße stellen und wegräumen. 8. Teilen Sie den Nachbarn Ihre Abwesenheit mit, damit diese auf Ihre Wohnung/ Ihr Haus achten. Nachbarn sollten gegenseitig auf sich achten und sich in der Urlaubszeit helfen. Bei verdächtigen Wahrnehmungen zögern Sie nicht, die Polizei zu alarmieren. Die Zentrale Prävention des Polizeipräsidium Mainz steht Ihnen für persönliche Beratung gerne zur Verfügung. Wir bieten neben technischen Beratungen auch verhaltenspräventive Ratschläge. Nutzen sie die Möglichkeit, sich kostenlos, unverbindlich und neutral durch ihre Polizei beraten zu lassen. Kontakt: Polizeipräsidium Mainz, Zentrale Prävention, Sachbereich 15; Telefon: 06131 65-3390; Email: beratungszentrum.mainz(at)polizei.rlp.de; Internet: https://kriminalp raevention.rlp.de/de/einbruchschutz/wer-hilft-mir/polizeiliche-beratu ng/ Die Polizei Mainz wünscht Ihnen einen schönen Urlaub.
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