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(ots) /- Einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren machen es Einbrechern schwerer ins Haus zu gelangen und erhöhen so die Wahrscheinlichkeit, dass sie vorzeitig aufgeben. Doch nicht immer wählen Einbrecher den Weg über die Eingangstür - deshalb rät die Polizei Rheinland-Pfalz auch bei den Nebeneingangstüren und Garagen auf die richtige Sicherung zu achten. Fast die Hälfte der Einbrüche bleibt in Rheinland-Pfalz im Versuchsstadium stecken - was sicherlich auch am vermehrten Einsatz von Sicherungstechnik sowie aufmerksamen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger liegt. Doch nicht nur die Eingangstür und die Fenster sollten entsprechend gesichert sein, auch Nebeneingangstüren und Garagen sind beliebte Einbruchsstellen, die oft vernachlässigt werden. Keller und Nebeneingangstüren Die Widerstandsfähigkeit von Keller- bzw. Nebeneingangstüren sollte derjenigen von Eingangstüren entsprechen. Schon in der Planungsphase ist daher zu prüfen, ob sonstige Nebeneingänge ins Wohnhaus unbedingt erforderlich sind. Bei Neu- und Umbauten sollten Sie auch hier auf einbruchhemmende Türen nach DIN EN 1627 (mindestens Widerstandsklasse 2) setzen. "Bereits existierende Keller- und Nebeneingangstüren können z. B. mit massiven Schubriegeln, starken Vorlegestangen aus Holz oder Profilstahl im oberen und unteren Türdrittel oder mit einem Querriegelschloss wirkungsvoll nachgerüstet werden", erklärt LKA-Präventionsexperte Sebastian Boitz. Torkonstruktionen Oft dringen Einbrecher in Garagen ein, um von dort über die Verbindungstür in das Wohnhaus einzubrechen, aber auch, um aus der Garage Gegenstände zu entwenden. Bei einem Neubau sollten Sie daher überlegen, ob eine Tür zwischen Garage und Wohnhaus bzw. Garten unbedingt erforderlich ist. Durch den Einbau eines geprüften einbruchhemmenden Garagentores nach der bis September 2011 gültigen DIN V ENV 1627 (mindestens der Widerstandsklasse (WK) 2) erhält man einen guten Einbruchschutz. Nachträglich sind Garagentore schwer zu sichern, da häufig die gesamte Konstruktion nicht auf die Einbruchhemmung abgestimmt ist. Häufig bleibt die Beplankung des Tores eine Schwachstelle. Schwingtore sollten mit einer speziellen stabilen Stangenverriegelung ausgestattet werden. Die Beplankung des Tores darf von außen nicht zu entfernen sein. Der Profilzylinder sollte geschützt eingebaut werden. Da eingebaute Sicherungen nur bei fachgerechter Montage ihre volle Wirkung entfalten und den entsprechenden Einbruchschutz ermöglichen, bieten die polizeilichen Beratungsstellen "Adressennachweise von Errichterunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen" an. Bei diesen Adressennachweisen handelt es sich um Listen, in denen Fachfirmen genannt sind, die sich verpflichtet haben, Sicherungstechnik entsprechend der polizeilichen Empfehlungspraxis nachzurüsten: https://www.polizei.rlp.de/de/aufgaben/praevention/krim inalpraevention/kriminalitaetsphaenomene/wohnungseinbruchdiebstahl/we r-macht-mein-haus-sicher/ Weitere Informationen finden Sie auch in der Broschüre des Programms Polizeiliche Kriminalprävention "Ungebetene Gäste": https:/ /www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/1-ungebetene-gaeste/
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(ots) /- "Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün", lautet die erste Strophe eines bekannten Volksliedes. Der Mai macht jedoch nicht nur die Bäume wieder grün, sondern auch die Tage wieder länger, wärmer und heller. Gerade zu dieser Jahreszeit wird während des Einkaufs oder beim Besuch eines Bekannten gerne mal das Fenster gekippt, um frische Luft in die Wohnung hineinzulassen. Die Abwesenheit in Verbindung mit einem gekippten Fenster ist die perfekte Einladung für Einbrecher, schnell Beute zu machen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz informiert Sie deshalb speziell zum Thema Einbruchschutz für Fenster und Schächte. Die Zahl der Einbrüche in Rheinland-Pfalz konnte 2017 gesenkt werden. Fast die Hälfte der Einbrüche blieb im Versuchsstadium stecken. Dies ist auch auf den vermehrten Einsatz von Sicherungstechnik und das aufmerksame Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zurückzuführen. Dennoch bleibt Einbruchschutz ein wichtiges Thema, um Einbrechern erst gar keinen Anreiz zu bieten. Übliche Fensterkonstruktionen bieten in der Regel keinen Schutz - meist werden sie vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Besonders gefährdet sind leicht erreichbare Fenster-, Terrassen- und Balkontüren. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei Fensterrahmen, Beschlägen und Verglasungen ankommt. - Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. - Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen. - Rollläden sollten zur Nachtzeit - und keinesfalls tagsüber - geschlossen werden, damit sie nicht sofort Ihre Abwesenheit signalisieren. Neubau/Umbau Bei Neu- und Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Fenster und Fenstertüren nach DIN EN 1627 (mindestens Widerstandsklasse RC 2) einen guten Einbruchschutz. Diese Fenster werden einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen. So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Rahmen, Beschlag, Verglasung) keinen Schwachpunkt gibt. Es handelt sich damit um ein Fensterelement "aus einem Guss". Widerstandsklassen Einbruchhemmende Fenster werden in sechs Widerstandsklassen (RC) 1 bis (RC) 6 eingeteilt, wobei (RC) 6 für die höchste Widerstandsklasse steht. Die Einsatzmöglichkeiten sollten im Rahmen einer kriminalpolizeilichen Beratung geklärt werden. http://www.k-einbruch.de/beratungsstellensuche/ Uneingeschränkt empfehlenswert sind Fenster ab der Widerstandsklasse (RC) 2. Gleichwertig sind Fenster, die nach der bisherigen, bis September 2011 gültigen Vornorm, der DIN V ENV 1627, geprüft wurden. Fachgerechter Einbau Einbruchhemmende Fenster können ihren Zweck nur dann erfüllen, wenn sie nach der Anleitung des Herstellers fachgerecht eingebaut werden. Auf die Aushändigung einer Montagebescheinigung sollte bestanden werden. Von der Polizei empfohlene Hersteller finden Sie im Herstellerverzeichnis über "geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Fenster und Fassaden". http://www.polizei.bayern.de/content/4/4/9/fenster.pdf Nachrüstung Der Einbruchschutz von Fenstern kann im Nachhinein immer noch deutlich verbessert werden. Wichtig ist, dass nur eine fachgerechte Montage der Sicherungen und Beschläge den Einbruchschutz erhöht. Abschließbare Fenstergriffe allein reichen nicht aus, weil sie keinen Aufhebeschutz bieten. Ihre Anwendung ist nur in Verbindung mit einem einbruchhemmenden Fensterbeschlag sinnvoll. Ob Ihre Fenster für eine solche Nachrüstung geeignet sind, sollte mit der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle bzw. dem Fachbetrieb besprochen werden. http://www.k-einbruch.de/beratungsstellensuche/ Einbruchhemmende Vergitterung Fenster, vor allem häufig gekippte, wie z.B. WC-Fenster, können mit einem Fenstergitter gesichert werden. Wichtig sind die Stabilität des Gitters, die fachgerechte Befestigung und die Sicherung gegen Demontage. In Kellerlichtschächten können Täter meist ungesehen "arbeiten". Betonierten Kellerlichtschächten sollte beim Neubau der Vorzug gegeben werden. Sie lassen sich mechanisch besonders gut sichern. Eine effektive Sicherungsart sind Rollenrostsicherungen. Eine gute einbruchhemmende Wirkung haben auch Elemente aus stahlarmierten Glasbetonbausteinen. Von der Polizei empfohlene Hersteller für geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Gitter finden Sie im Herstellerverzeichnis. http://www.polizei.bayern.de/content/4/4/9/gitter.pdf Da eingebaute Sicherungen nur bei fachgerechter Montage ihre volle Wirkung entfalten, bieten die polizeilichen Beratungsstellen "Adressennachweise von Errichterunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen" an. Bei diesen Adressennachweisen handelt es sich um Listen, in denen Fachfirmen genannt sind, die sich verpflichtet haben, Sicherungstechnik entsprechend der polizeilichen Empfehlungspraxis nachzurüsten: https://www.polizei.rlp.de/de/auf gaben/praevention/kriminalpraevention/kriminalitaetsphaenomene/wohnun gseinbruchdiebstahl/wer-macht-mein-haus-sicher/ Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.k-einbruch.de/sicherheitstipps/fenster/ oder in der Broschüre des Programms Polizeiliche Kriminalprävention "Ungebetene Gäste": https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/1-ungebe tene-gaeste/
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