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(ots) Am Dienstag, den 12. November 2019 bemerkte ein aufmerksamer Mitarbeiter der Bahn gegen 10.20 Uhr zwei Männer im Hauptbahnhof Magdeburg, die sich auffällig verhielten: Unter anderem gingen sie in den diversen Geschäften des Bahnhofstunnels ein und aus, kauften allerdings nichts und beobachteten alles ganz genau. Die beiden Personen verließen dann zunächst den Bahnhof, kamen kurze Zeit später jedoch zurück. Dabei führte jeder ein hochwertiges Fahrrad mit sich. Daraufhin informierte der Mitarbeiter die Bundespolizei. Die Männer verließen den Hauptbahnhof in Richtung Willy-Brandt-Platz und begaben sich ins City Carré. Eine Streife der Bundespolizei stellte die Männer kurze Zeit später fest und kontrollierte sie. Hinzu kam eine weitere Person, die angab, zu den Männern zu gehören. Während diesen polizeilichen Maßnahmen meldete sich parallel eine 65-jährige Frau bei der Landespolizei und zeigte den Diebstahl ihres Damenrades an. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es sich hierbei um eines der Räder handelte, welches die beiden Männer mit sich führten. Somit bestand der Straftatverdacht des besonders schweren Falls des Diebstahls. Das betroffene Damenrad und das andere Fahrrad, ein Mountainbike, wurden sichergestellt und die drei Männer vorläufig festgenommen. In den sich anschließenden Vernehmungen gestanden die 19-, 21- und 23-jährigen Rumänen die beiden Fahrraddiebstähle. Sie gaben an, die Räder veräußern zu wollen, um sich ihre Heimreise finanzieren zu können. Somit erweiterte sich die Anzeigenaufnahme um den Straftatbestand der Hehlerei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer entlassen. Die 65-jährige Geschädigte legte im Bundespolizeirevier einen Eigentumsnachweis vor und konnte ihr Fahrrad wieder mitnehmen. Der Besitzer des Mountainbikes konnte ebenfalls ausfindig gemacht werden. Auch er kann sein Rad wieder in Empfang nehmen.
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(ots) Am heutigen Montag, den 23. September 2019 raste ein 39-Jähriger mit seinem Fahrrad mit hoher Geschwindigkeit gegen 06:45 Uhr durch die Haupthalle des Magdeburger Hauptbahnhofes und gefährdete damit eine Vielzahl von Reisenden. Daraufhin sprachen Mitarbeiter der Bahnsicherheit den Radfahrer an und forderten ihn auf, abzusteigen. Der Aufforderung kam er nicht nach. Auch die nochmalige Aufforderung einer hinzugeeilten Streife der Bundespolizei vom Rad zu steigen, wurde durch den 39-Jährigen vehement ignoriert. Er missachtete auch die weiteren Anweisungen der Beamten, behielt seine Kopfhörer im Ohr, hörte weiterhin lautstark Musik und weigerte sich auszuweisen. Der Mann bewegte sein Fahrrad mit hoher Kraftanwendung vor und zurück, versuchte einen Bundespolizisten mit seinem Rad wegzustoßen und sich so der Kontrolle zu entziehen. Auf dem Weg zur Dienststelle ließ er sich mehrmals fallen und sperrte sich aktiv. Bei der sich anschließenden Durchsuchung wurde neben seinem gültigen Personalausweis eine geringe Meine Drogen, hier vermutlich Cannabisharz, aufgefunden und sichergestellt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass gegen den Mann bereits ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Magdeburg besteht. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedenbruch und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln. Zudem benötigte die Staatsanwaltschaft Magdeburg aufgrund einer anderen Straftat die aktuelle Wohnadresse des Mannes. Darüber wurden sie durch die Bundespolizei in Kenntnis gesetzt.
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