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(ots) - Lfd. Nr.: 0958 Bereits zwei Fälle von Raubüberfällen, bei denen es die Täter auf Goldschmuck abgesehen hatten, ereigneten sich im Dortmunder Westen. Opfer waren in beiden Fällen Frauen. Dabei wurden die Geschädigten jeweils aus einem Fahrzeug heraus angesprochen und unter einem Vorwand zur Beifahrerseite gelockt. Dort angekommen, wurden den Frauen gewaltsam Halsketten bzw. Armbänder abgenommen und die Unbekannten flüchteten mit einem Fahrzeug vom Tatort. Die erste Tat ereignete sich am Donnerstag, den 23,08.2012, gegen 09.15 Uhr, auf der Bockenfelder Straße in Höhe des Eingangs zum Friedhof. Die spätere Geschädigte, eine 55-jährige Dortmunderin, verließ gerade den Friedhof. Auf dem Seitenstreifen stand ein Pkw mit Hamburger Kennzeichen. Als sich die Frau in Höhe der Beifahrertür befand, zog der Beifahrer sie am T-Shirt heran und entriss ihr zwei Halsketten. Die Frau kann nur angeben, dass insgesamt drei Personen im Pkw saßen. Die zweite Tat ereignete sich am gestrigen Mittwoch, den 29.08.2012, 16.15 Uhr, in Dortmund-Kirchlinde auf der Zollernstraße. Zu dieser Zeit stand eine 50-jährige Dortmunderin an einer Bushaltestelle gegenüber Haus Nr. 17. Dann näherte sich ein Pkw, besetzt mit einem Mann am Steuer und einer Frau auf dem Beifahrersitz. Das Fahrzeug, ein dunkler BMW mit Dortmunder Kennzeichen, hielt in Höhe der Dortmunderin. Die Beifahrerin sprach die 55-Jährige an und lockte sie mit dem Versprechen, ein Geschenk übergeben zu wollen, näher zum Fahrzeug heran. In dem Moment, als die Dortmunderin ihren linken Arm in Richtung Fenster ausstreckte, ergriff der Mann den Mann den Arm der Frau und die unbekannte Beifahrerin zog ihr drei Armreifen aus Gold vom Arm ab. Anschließend entfernten sich die Täter in Richtung Bockenfelder Straße. Den Fahrer beschreibt die Geschädigte als Mann, ca. 40-45 Jahre alt, dickliche Figur mit deutlichem Bauchansatz. Er hatte eine dunkel gebräunte Haut, schwarze, kurze Haare und machte einen insgesamt südländischen Gesamteindruck. Die Frau soll soll ca. 30Jahre alt sein, dunkle Hautfarbe, schlanke Figur. Sie hatte lange schwarze Haare, zu einem Zopf gebunden. Auffällig waren die goldenen, großen Ohrstecker. Von dem BMW, dessen Scheiben im hinteren Bereich mit einer Folie abgedunkelt war, ist nur ein Dortmunder Teilkennzeichen bekannt. Nach Angaben der 50-Jährigen könnte es ein 5er-Modell gewesen sein. Die beiden Fälle machen deutlich, dass man misstrauisch bleiben soll, wenn Fremde einen ansprechen. Wichtig ist auch, einen größeren Sicherheitsabstand zu einem fremden Fahrzeug einzuhalten.
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