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(ots) /- Pressemeldung der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-D./Uelzen vom Wochenende 26.-28.07.2019 Stadt und Landkreis Lüneburg: Freitag, 14.15 Uhr: Ein unbekannter Dieb mit zumindest zweifelhaften Moralvorstellungen entwendet Am Sande eine Handtasche einer 84-jährigen Dame aus derem Rollator. Neben Schlüsseln und Personalpapieren wurde auch eine größere Menge Bargeld erlangt. Freitag, 14.40 Uhr: Aus bisher nicht bekannten Gründen, evtl. eines technischen Defektes, geriet eine Holzaußenfassade eines Hauses in Rullstorf in der Straße Zum Sauerbach in Brand. Der Brand wurde zunächst mit einem Gartenschlauch und später durch die Feuerwehr abgelöscht. Der Schaden wird auf ca. 85.000,-EUR geschätzt. Am Freitagnachmittag erschien eine 39-jährige Lüneburgerin mit russischen Wurzeln auf der Wache und brachte eine seit längerem andauernde sich wiederholende Körperverletzung durch ihren rumänischen 33-jährigen Ehemann zur Anzeige. Auch die gemeinsamen Kinder werden demnach regelmäßig geschlagen. Neben den Schlägen hatte er ihr zuvor mit einer Schere sämtliche Personaldokumente und die Kleidung zerschnitten und sie bedroht. Eine Wegweisung aus der gemeinsamen Wohnung für 14 Tage konnte bisher nicht erfolgen, da der Mann nicht auffindbar war. Freitag, 16.38 Uhr: Vermutlich ohne auf den fließenden Verkehr auf der Willy-Brand-Straße in Höhe des dortigen Reifenhändlers zu achten, fuhr eine 64-jährige Lüneburgerin mit ihrem Fahrrad auf die Fahrbahn. Eine 58-jährige Autofahrerin aus Embsen konnte trotz einer Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die Radfahrerin stürzte auf die Fahrbahn und erlitt mehrere Knochenbrüche im Bereich der Schulter und der Rippen. Freitag, 16.15 Uhr: Mit einem gefälschten Führerschein wurde ein rumänischer 36-jähriger Fahrer eines Transporters, der im Auftrag eines Paketdienstes unterwegs war, im Köppelweg in Lüneburg gestoppt. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und ein Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet. Freitag, 17.00 Uhr: Zu einem kleineren Waldbrand (ca. 200m2) kam es an der Vögelser Straße im Bereich eines Sees. Der Brand konnte schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden. Konkrete Hinweise auf die Ursache liegen nicht vor. Freitag, 21.18 Uhr: Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es im Blümchensaal in Lüneburg. Hier geriet ein 27-jähriger mit einem 32-jährigen aneinander. Der 27-jährige versuchte, in das Haus zu gelangen. Er zerstörte hierbei einen Zaun und einen Glaseinsatz einer Haustür. Da er mit einem Messer und einem Stock bewaffnet war und den Hausbewohner massiv bedrohte, schoss dieser mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Nachdem die eingesetzten Beamten am Ort erschienen, bedrohte der 27-jährige die Beamten mit dem Messer. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es diesen, den Mann zu fixieren. Hierbei leistete er weiterhin massiven Widerstand. Erst nach dem Anlegen der Handfesseln gab er an, jetzt aufgeben zu wollen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde auch ein Tütchen mit Betäubungsmitteln gefunden. Der offensichtlich stark verwirrte Mann wurde anschließend in die Psychiatrische Klinik Lüneburg verbracht. Es wurden Strafanzeigen wegen Bedrohung, Sachbeschädigung, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Freitag, 23.30 Uhr: Beim Versuch, eine Seitentür eines Fahrradhändlers im Bülows Kamp aufzuhebeln, wurden drei Personen von Zeugen beobachtet. Diese entfernten sich anschließend vom Ort. Im Rahmen der Fahndung konnten ein 16 und zwei 17-jährige einschlägig polizeibekannte Lüneburger angetroffen werden, auf die die Beschreibung zutraf. Es wurden Strafverfahren eingeleitet. Samstag, 08.35 Uhr: Völlig grundlos äußerte ein 69-jähriger Lüneburger im mit Kunden gefüllten Verkaufsraum einer Bäckereifiliale in Lüneburg zu zwei uniformierten Polizeibeamten, dass "man merke, dass sie nicht besonders hell im Kopf seien." Die Beamten befanden sich zu der Zeit in einem Smalltalk mit anderen Kunden, die ebenso verwundert wie irritiert über diese Äußerung waren. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde gegen den uneinsichtigen Mann eingeleitet. In der Nacht zu Samstag zapften Unbekannte bei Westergellersen ca. 120 Liter Diesel aus einem Wasserpumpenaggregat einer Feldberegnungsanlage. Sie benutzten hierzu einen kurzen Gartenschlauch, der am Ort liegen blieb. Sonntag, 00.50 Uhr: Im Verlaufe eines polizeilichen Einsatzes bei einer Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Straße Hinter der Sülzmauer kommt plötzlich eine völlig unbeteiligte Person zielstrebig und schnell auf eine 28-jährige Polizeibeamtin angestürmt, holt aus und will der Beamtin massiv ins Gesicht schlagen. Diese konnte den unerwarteten Angriff durch Abdrehen und Schützen des Kopfes abwehren. Der mit anwesende männliche Beamte konnte den bisher polizeilich unbekannten 16-jährigen Lüneburger zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen. Ihm wurde aufgrund eines Alkoholwertes von 1,64 %o auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Während der gesamten polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die anwesenden Beamten aufs Übelste. Er wurde im Anschluss daran an seine erziehungsberechtigte Mutter übergeben, die die ganze Sache als ja nicht so schlimm wertete. Sonntag, 04.00 Uhr: Offensichtlich suchte eine Gruppe von vier unbekannten Personen gezielt Streit. In zwei identischen Fällen, Am Sande und am Bahnhof, schlug hierbei ein männlicher unbekannter vermutlich seiner Freundin auf den Hintern. Die jeweils anwesenden späteren Opfer beobachteten den Vorfall und wurden dann von dem Schläger angesprochen, warum sie seiner Freundin auf den selbigen schauen? Anschließend wurden die beiden jungen Männer dann jeweils von der gesamten Gruppe angegriffen und geschlagen. Sonntag, 04.50 Uhr: Nachdem ein 19-jähriger syrischer Flüchtling alkoholisiert auf einem Fahrrad fahrend angetroffen wurde, wurde er zur Polizeiwache verbracht. Hier sollte eine Blutprobe entnommen werden. Im Rahmen der Vorbereitungen dazu sprang der Mann plötzlich auf und ergriffe einen massiven Stuhl, den er hochhielt und damit die Beamten bedrohte. Diesen gelang es letztlich nur durch den Einsatz von Pfefferspray und der Hilfe weiterer Beamten, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Nach der Entnahme der Blutprobe wurde der noch immer tobende Mann durch mehrere Beamte und einen Rettungswagen in das Psychiatrische Klinikum Lüneburg verbracht. Schwarz, PHK Polizeikommissariat Uelzen 27.07.2019, gegen 12:30 Uhr: Ein 82-jähriger Mann aus der SG Aue befährt mit seinem PKW die Bahnhofstraße in Richtung Sternstraße in 29525 Uelzen und durchquert eine dortige Baustellenabsperrung. Hierbei fährt er in eine etwa 30 cm tiefe Baustellengrube und bleibt mit seinem PKW stecken, so dass dieser mit durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden muss. 27.07.2019, gegen 14:45 Uhr: Im Nahbereich Molzens, ca. 100 Meter von der K3 entfernt, gerät ein bereits gerodeter Bereich von ca. 300m² bei Feldarbeiten in Brand. Die Löschung des Brandes erfolgt durch die freiwillige Feuerwehr. 27.07.2019, gegen 16:00 Uhr: Auf einem Stoppelfeld bei Natendorf gerät eine Fläche von ca. 1,5 - 2 Hektar aufgrund eines heiß gelaufenen Häckslers in Brand. Das Feuer wird durch die freiwillige Feuerwehr gelöscht. Durch das Feuer ist es zu einem geringen Schaden am auf dem Feld liegenden Stroh gekommen. 27.07.2019, gegen 18:57 Uhr: Aufgrund eines technischen Defektes gerät eine Rundballenpresse auf einem Feld zwischen Schostorf und Schafwedel in Brand. Der Fahrzeugführer fährt den Trecker an den Rand des Feldes, kuppelt die Presse dort ab und wartet auf das Eintreffen der Feuerwehr, die dann auch die Presse ablöscht. Im Weiteren wird der Fahrzeugführer zur medizinischen Untersuchung (mögl. Rauchgasintoxikation) ins Klinikum nach Wittingen verbracht. Polizeikommissariat Lüchow Diebstahl von Werkzeug aus einem Schuppen Am Freitag, zwischen 14.45 Uhr und 15.30 Uhr, wurde Werkzeug aus einem Schuppen in Grabow, Im Boteley, entwendet. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Brand in der Nemitzer Heide Am Freitagnachmittag brannten ca. 2 Hektar Heideboden und Unterholz in Trebel, Nemitzer Heide. Der Brand konnte durch die Feuerwehr zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Motorradfahrer Am Freitag, um 17.57 Uhr, verletzte sich ein 18-jähriger Motorradfahrer, als er auf den vor ihm fahrenden PKW auffuhr. Der 49-jährige PKW-Fahrer befuhr die B 248 in Lüchow und musste verkehrsbedingt bremsen. Dies bemerkte der folgende Motorradfahrer zu spät. Durch den Aufprall stürzte er und verletzte sich dabei. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2500,00 Euro. Sachbeschädigung In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde eine Fensterscheibe am Haus des Gastes in Neuhaus, Am Markt, zerstört. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können. Trunkenheit im Verkehr Am Samstagmorgen kontrollierte die Polizei einen 20-jährigen PKW-Fahrer, der vor der Dienststelle in Lüchow wenden wollte. Hierbei stellten sie fest, dass er alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,16 Promille. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren. Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten PKW-Fahrer Am Samstag, um 10.40 Uhr, kam es auf der K 2, zwischen Künsche und Luciekanal zu einem Verkehrsunfall. Ein 44-jähriger Hyundai-Fahrer, der einem landwirtschaftlichen Zug folgte, übersah beim Ausscheren zum Überholen einen nachfolgenden PKW VW, der bereits zum Überholen angesetzt hatte. Durch den seitlichen Aufprall kam der VW von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Durch den Aufprall wurde der 70-jährige Fahrer schwer verletzt. Er kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Der Hyundai-Fahrer prallte gegen einen Anhänger des landwirtschaftlichen Zuges und kam auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro Weiß, PHK
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(ots) /- ++ Update: Verkehrssituation und Maßnahmenpaket von Landesstraßenbaubehörde, Hansestadt Lüneburg, Landkreis Lüneburg und Polizei nach der Vollsperrung Anschlussstelle LG-Nord ++ schwere Lkw-Unfall im Baustellenbereich ++ einspuriger Verkehrsfluss in Aussicht ++ Nach dem schweren Lkw-Unfall in den Morgenstunden des 19.06.19 in Höhe der Anschlussstelle Lüneburg-Nord ist die Lüneburg Ostumgehung noch immer beidseitig gesperrt. Im Stadtgebiet kommt es weiterhin zu Behinderungen, so dass Autofahrer weiterhin nicht versuchen sollten auf der Hamburger Straße über die Goseburg auszuweichen, da es dort besonders dicht ist. Die Bergung des Sattelschleppers ist mittlerweile abgeschlossen. Nach einem ersten Maßnahmenkonzept von Umleitungsmaßnahmen und Priorisierung von Ampelphasen haben Landesstraßenbaubehörde, Hansestadt Lüneburg, Landkreis Lüneburg und Polizei die Unfallsituation und Schäden analysiert und weitere Maßnahmen in Gang gesetzt. Die Landesstraßenverkehrsbehörde versucht bis zum Abend den Verkehr wieder einspurig (wie bereits im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen der Fahrbahndecke) in beide Richtungen (Hamburg und Braunschweig) wieder freigeben zu können. Für die Fahrtrichtung Hamburg (Norden) sind die Verkehrsexperten äußerst zuversichtlich. Sollte es nicht möglich sein auch die Fahrtrichtung Braunschweig (Süden) einspurig wieder verkehrssicher einzurichten, würden Umleitungsmaßnahmen durch das Lüneburger Stadtgebiet erforderlich werden. Auf jeden Fall werden durch die Brandschäden aber auch in den nächsten Tagen aufwändige Sanierungsmaßnahmen auf der Ostumgehung notwendig sein, die mindestens eine Woche in Anspruch nehmen. Betroffen davon sind bereits sanierte wie auch noch nicht sanierte Fahrbahnflächen. Die Arbeiten und Maßnahmen dauern mit Nachdruck an.
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