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++ dubioser Handwerker ++ Polizei fasst Betrüger ++ "Schnäppchen-Angebote"& Wanderhandwerker ++ Polizei mahnt zu umsichtigem Verhalten

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(ots) /- ++ dubioser Handwerker ++ Polizei fasst Betrüger ++ "Schnäppchen-Angebote"& Wanderhandwerker ++ Polizei mahnt zu umsichtigem Verhalten ++

Lüneburg/Lüchow-D. /Uelzen

Vor dubiosen Handwerkern und aktuellen Handwerksangeboten warnt die Polizei seit Langem in der Region. Einer weiteren Masche gehen betrügerischer Handwerksfirmen jetzt nach. Nachdem vor Ort bei den betroffenen Personen zeitnah Arbeiten ausgeführt wurden, melden die Täter sich als Beauftragte der Gewerbeaufsicht oder als betroffenes Unternehmen und gegen gegenüber den meist älteren Personen an, dass die durchgeführten Arbeiten "schwarz" (ohne Versteuerung) durchgeführt wurden und neben einem Bußgeld auch Nachzahlungen zu erfolgen haben.

Diese Masche verfolgte auch ein 32-Jähriger mit Wurzeln aus der Region Lüneburg. Er hatte sich nachdem vor einigen Wochen Dacharbeiten an dem Wohnhaus einer Seniorin aus der Samtgemeinde Gellersen ausgeführt wurden, Anfang der Woche bei der fast 70-Jährigen gemeldet und als Nachforderung für die Gewerbeaufsicht 19.000 Euro gefordert. Diese Summe milderte der 32-Jährige noch ab, so dass er am 25.06. gut 4000 Euro bei der Frau abholen wollte. Diese nahm Kontakt mit der Polizei auf, so dass diese den Täter am 25.06. im Umfeld der Wohnanschrift vorläufig festnehmen konnte. Gegen ihn und sein weiteres Umfeld wird ermittelt.

Parallel mahnt die Polizei ...

Nachdem in den letzten Tagen vermehrt wieder reisende Handwerker größtenteils im ländlichen Gebiet unterwegs waren und ihre Arbeiten (u.a. Dacharbeiten und -klempnerei, Terrassen- und Steinreinigungsarbeiten, Betonarbeiten, etc.) spontan vor Ort "über den Gartenzaun" für einen Schnäppchenpreis angeboten haben, tauchten in verschiedenen regionalen Zeitungen in dieser Woche Hochglanzprospekte unterschiedlicher Firmen für Gebäude-, Stein- und Terrassenreinigungsarbeiten auf. Überprüfungen der Kontaktdaten und -adressen ergaben, dass diese Firmen zum Teil unter den angebenden Adressen nicht existent/gemeldet sind.

Hinter auf den ersten Blick möglichen Schnäppchen verbergen sich oftmals Kostenfallen, so dass die Polizei rät, sensibel entsprechende Firmen und Angebote genau zu prüfen.

Ganz besonders häufig haben es Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen, die sich in ihren vier Wänden vermeintlich sicher fühlen. Ziel dieser unliebsamen Besucher ist es, in die Wohnung gebeten zu werden; denn dort sind in aller Regel weder Zeugen noch andere Personen zu erwarten, die die eigenen Pläne durchkreuzen könnten. Einem Betrüger sind seine finsteren Absichten in den seltensten Fällen anzusehen. Die Täter treten in ganz unterschiedlichen Rollen auf: Mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann, mal werden sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson vorstellig. Um ans Ziel zu gelangen, überraschen die Täter immer wieder durch außerordentlichen Ideenreichtum. Der durch sie verursachte finanzielle Schaden ist oft nicht wieder auszugleichen. Achtung Eigenheimbesitzer - Lehnen Sie jegliche Angebote von Wanderarbeitern ab, die Ihnen spontane Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) anbieten. Tatsächlich sofort angefangene Arbeiten dienen nur als Täuschung und werden oftmals nicht beendet bzw. unsachgemäß ausgeführt. Zahlen Sie niemals Geld im Voraus!

Bei Auftreten entsprechender "dubioser reisender Handwerker" wenden Sie sich gerne an die Polizei.

Ort
Veröffentlicht
27. Juni 2019, 12:10
Autor
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