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++ "Langfinger gehen auch ins Freibad" - "Kühler Kopf auch bei heißem Wetter ++ auf der Hut sein": Diebe im Freibad - Tipps der Polizei für einen unbeschwerten Badespass

(ots) - "Langfinger gehen auch ins Freibad" - "Kühler Kopf auch bei heißem Wetter - auf der Hut sein": Diebe im Freibad - Tipps der Polizei für einen unbeschwerten Badespass

Lüneburg/Adendorf

Die Freibadsaison ist im "vollem Gange". Damit der Badespaß ungetrübt bleibt, gibt die Polizei Tipps, um sich gegen Diebstahl in Schwimmbädern und Badeseen zu schützen. Bislang ist die Zahl der Diebstähle nicht dramatisch, doch mehrere Fälle habe es bereits in den Freibädern der Region gegeben. Auch aus der Region sowie dem Stadtgebiet Lüneburg wurden der Polizei in den vergangenen Wochen und Tagen mehrere Diebstähle gemeldet. Betroffen waren dabei u.a. Besucher des Freibades Lüneburg-Hagen sowie des Kreidebergsees. Am frühen Nachmittag des gestrigen 25.07.13 (zwischen 13:15 und 14:15 Uhr) stahlen Unbekannte auf der Liegewiese des Freibades Adendorf die Geldbörse eines 15-Jährigen, inkl. Bargeld und Personalausweis. Hinweise nimmt die Polizei Adendorf, Tel. 04131-991069-0, entgegen.

Hintergrund:

Beim Sprung ins kühle Nass vergisst man gerne, dass auch Langfinger die heißen Sommermonate nutzen, um auf Diebestour zu gehen. Nicht nur Geldbeutel oder Kreditkarte sind beliebte Beute, sondern auch wertvolle Smartphones und Co. Gelegenheit macht Diebe: Nur wenige Sekunden reichen und schon sind die Wertsachen verschwunden. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen - zumal die Opfer erst spät den Verlust bemerken und die Täter nicht beschreiben können.

"Am besten überlegt man schon zu Hause, wie viel Geld im Schwimmbad benötigt wird", rät die Polizei. Riskant sei ebenfalls, größere Geldbeträge, EC- und Kreditkarten während des Aufenthalts in Bädern mitzunehmen. Handys und MP3-Player sollten niemals unbeaufsichtigt auf der Decke liegen. "Um Dieben das Leben zu erschweren, reicht oft nur ein bisschen Aufmerksamkeit", sagt die Polizei. Und Mut, verdächtige Personen anzusprechen. Wer das nicht schaffe, solle sich schnell an die Schwimmaufsicht wenden.

Der Schutz vor Diebstahl fängt jedoch schon auf dem Parkplatz vor dem Schwimmbad an. Nichts Wertvolles sollte im Auto bleiben. Selbst eine Halterung für das Navi zeigt dem Ganoven, dass es sich lohnen könnte, das Auto aufzubrechen, um an das vermutete Navigationsgerät im Handschuhfach zu gelangen. Die Polizei rät darüber hinaus die zahlreichen Wertfächer in den Bädern zu nutzen.

Tipps der Polizei:

Lassen Sie ihre Wertsachen beim Baden nie unbeaufsichtigt liegen. Nehmen Sie nur soviel Bargeld ins Freibad mit, wie Sie tatsächlich benötigen. Nutzen Sie die ausgewiesenen Wertfächer, um Ihre Wertgegenstände sicher einzuschließen. Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte). Sollten Ihnen Zahlungskarten abhanden gekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. Bsp. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116. Weitere Informationen und Tipps zum Umgang mit unbaren Zahlungsmitteln finden Sie in dem Faltblatt "Vorsicht "KartenTricks"!". Sind Sie ins Freibad geradelt, schließen Sie Ihr Rad stets mit einer geeigneten Fahrrad-Sicherung an einen festen Gegenstand (Fahrradständer, Laternenpfahl) an. Die wichtigen Merkmale Ihres Fahrrads sollten Sie sorgfältig in einen Fahrradpass notieren und für den Notfall sicher verwahren. Bei Diebstahl können Sie diese Daten schnell und unkompliziert Polizei und Versicherung zur Verfügung stellen.

Ort
Veröffentlicht
26. Juli 2013, 09:28
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