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(ots) /- Um 19.30 Uhr wurde eine Funkwagenbesatzung des 2. Polizeirevieres Lübeck am Dienstagabend (13.08.2019) zu einem Lebensmittelmarkt in die Moislinger Allee entsandt. Zwei Täter sollten dort nach räuberischem Diebstahl flüchtig sein. Am Einsatzort wurden die Beamten von dem Anrufer erwartet, der auf dem Gehweg neben dem Geschäft mit einem der beiden Tatverdächtigen stand. Er berichtete, dass der zweite Tatverdächtige sich zu Fuß in Richtung Dornestraße abgesetzt hatte. Der Anrufer schilderte den Beamten, was vorgefallen war. Demnach hatten die beiden Tatverdächtigen, die mit einem Einkaufswagen in dem Markt waren, im Spirituosenbereich verschiedene Flaschen in einen mitgeführten Rucksack gesteckt. Hinter dem Kassenbereich wurden die beiden Männer dann von dem Kaufhausdetektiv angesprochen. Als der flüchtige Tatverdächtige den Vorwurf abstritt und sich zügigen Schrittes aus dem Markt entfernen wollte, habe der Detektiv ihn festzuhalten versucht. Dagegen hatte der flüchtige Tatverdächtige sich heftig gewehrt, den Detektiv zweimal mit der Faust geschlagen, sich losgerissen und sich dann, nachdem er das Stehlgut aus dem Rucksack vor dem Anrufer abgelegt hatte, in Richtung Dornestraße / Gebäuderückseite entfernt. Der zweite Tatverdächtige hatte seinen Fluchtversuch beim Erscheinen des Funkstreifenwagens schnell wieder abgebrochen. Polizeiliche Ermittlungen erbrachten Hinweise auf eine Wohnung im Stadtteil Buntekuh, in der der Flüchtige gegen 22.05 Uhr von Polizeibeamten angetroffen werden konnte. Anhand von Fotos, die der Kaufhausdetektiv mit seinem Smartphone gemacht hatte, konnte auch der zweite Tatverdächtige zweifelsfrei wiedererkannt werden. Beide Tatverdächtigen wurden zum Zweck der erkennungsdienstlichen Behandlung dem Lübecker Behördenhaus in der Possehlstraße zugeführt. Es wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen "Räuberischen Diebstahls" eingeleitet.
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(ots) /- In der Nacht vom 29.07. auf den 30.07.2019 (Montag auf Dienstag) wurden aus dem Vogelpark in Niendorf insgesamt vier ausgewachsene Aras sowie ein Jungtier und ein Vogelei entwendet. Den Angaben des Parkleiters zufolge handelt es sich bei den entwendeten Vögeln um einen Grünflügelara und einen Gelbflügelara sowie um ein Soldatenara- Zuchtpaar, mit dem auch ein frisch geschlüpftes Jungtier und ein Vogelei entwendet wurden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge dürften der/die unbekannte/n Täter zwischen 22.00 und 08.00 Uhr auf das Gelände des Vogelparks gelangt sein, nachdem sie in den äußeren Maschendrahtzaun einen Zugang geschnittenen hatten. Aus verschiedenen Volieren wurden schließlich die oben genannten Tiere entwendet. Die entwendeten Vögel sind mit circa 80 Zentimetern relativ groß und müssen in entsprechenden Tierboxen transportiert worden sein. Darüber hinaus gelten die Tiere als sehr bissig und schwer zu fangen oder festzuhalten. Sowohl der Gelbflügelara als auch der Grünflügelara sind rot, wobei die Flügel bei dem dunkelroten Ara (auch: Grünflügelara) rot, grün und blau, die bei dem hellroten Ara (auch: Gelbflügelara) sind rot, gelb und blau. Die Soldatenaras sind grün und haben blau-rote Schwanzfedern. Der Gesamtschaden für die entwendeten Vögel wird von dem Vogelpark mit circa 9500,- Euro beziffert. Zeugen, denen in der Nacht vom 29.07. auf den 30.07.2019 ungewöhnliche Betriebsamkeit durch Menschen, ungewöhnlicher Lärm durch die Vögel oder für die Nachtzeit ungewöhnliche Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, ihre Beobachtungen der Polizeistation Timmendorfer Strand (04503 - 40810; timmendorferstrand.pst@polizei.landsh.de) mitzuteilen.
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