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Die beeindruckende Serie von vier Siegen und einem Unentschieden ist gerissen: Am Nachmittag erwischte es die U23 des VfB Lübeck in der Oberliga Schleswig-Holstein erstmals nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge. Beim im bisherigen Saisonverlauf überraschend stark auftretenden SV Frisia 03 Risum-Lindholm unterlagen unsere Aufsteiger nach 90 Minuten deutlich mit 0:4 (0:2). Ganz so deutlich wie das Ergebnis es aussagen mag, war es unter dem Strich sicher nicht. Einige Möglichkeiten hatte der VfB, um den Spielstand am Ende knapper zu gestalten, Til Weidemann, Furkan Kalfa und Samet Demircan ließen diese ungenutzt. Gefühlte 70 Prozent Ballbesitz sprachen zudem für den VfB, die harten Fakten allerdings für die Gastgeber: Jannik Fust hatte Risum-Lindholm schon nach fünf Minuten in Führung gebracht, Leif Carstensen erhöhte noch kurz vor der Pause. Spätestens, als Lasse Paulsen gut 20 Minuten vor dem Ende auf 3:0 stellte, war die erste VfB-Niederlage seit Mitte August besiegelt. Auf tiefem Platz konnte unsere U23 nicht wie gewohnt ihr gefürchtetes Kurzpassspiel aufziehen und zog zudem in den Zweikämpfen oftmals den kürzeren.Finn Kalisch setzte vier Minuten vor dem Ende den 4:0-Schlusspunkt. „Heute haben wir Lehrgeld gezahlt“, resümierte VfB-Coach Michael Hopp. „Aber das gehört wohl auch dazu.“ Am kommenden Wochenende geht es für unsere Jungs gegen den TSV Kropp, gespielt wird dann wieder auf dem Lübecker Buniamshof. So spielte unsere U23: Spolert – Korup (67. Dagli), Akcasu, Gürsoy, Kalfa, Weidemann, Bock, Svirca, Demircan (60. Kara), Bombek, Vogt (60. Will). Gelbe Karten: Akcasu, Bombek, Weidemann, Gürsoy Tore: 1:0 Jannik Fust (6.), 2:0 Leif Carstensen (41.), 3:0 Lasse Paulsen (69.), 4:0 Finn Kalisch (86.) (Quelle: VfB Lübeck) www.unserort.de/Luebeck
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Die große Portion Wut im Bauch richtig kanalisiert – der VfB Lübeck fand nach der 1:2-Niederlage in Havelse zurück in die Erfolgsspur und gestaltete auch das fünfte Heimspiel in Folge siegreich. Bereits nach 45 Minuten bog der VfB auf die Siegerstraße ein, gewann nach einem 4:1-Halbzeitstand am Ende verdient mit 5:2. Ausgangslage Heute kamen gleich einige Serien zusammen: Egestorf-Langreder reiste mit vier Auswärtsniederlagen aus vier Versuchen im Gepäck an die Lohmühle, an der der VfB bislang nur beim 1:1 gegen den VfB Oldenburg zum Saisonauftakt Zähler abgeben musste, fuhr danach aber vier zum Teil deutliche Siege ein. Die Niedersachsen taten sich zuletzt als Angstgegner der Grün-Weißen hervor, konnten sie die letzten drei Vergleiche doch allesamt für sich entscheiden. Aufstellung Erstmals in dieser Saison rotierte Trainer Rolf Landerl auf gleich fünf Positionen. Aleksandar Nogovic, Cemal Sezer, Yannick Deichmann und Kresimir Matovina verfolgten die Partie zunächst von der Bank aus, sollten bis auf Nogovic allerdings im weiteren Verlauf noch in die Partie kommen. Hendrik Bombek hatte es nach seinem Startelf-Debüt in Havelse diesmal nicht in den 18er Kader geschafft. Dafür starteten nach abgesessenen Sperren Sven Mende und Daniel Halke und zudem Marvin Thiel, Dennis Hoins und Leon Dippert. Highlights Der VfB begann druckvoll und nutzte gleich die erste sich bietende Gelegenheit zur Führung: Leon Dippert brachte einen verloren geglaubten Ball zurück ins Spiel, Dennis Hoins traf mit einem wuchtigen Flachschuss, der noch eine leicht unerwartete Flugkurve nehmen sollte, ins lange Eck zum 1:0 (5.). Die Freude darüber wehrte jedoch nicht allzu lange, denn die Germanen kamen durch Teichgräbers direkt verwandelten Freistoß nur drei Minuten später zum Ausgleich (8.). Der VfB ließ sich allerdings nicht beeindrucken, kam schon nach einer Viertelstunde Spielzeit durch Franziskus‘ Kopfballtreffer nach mustergültiger Riedel-Flanke zur erneuten Führung (15.). In der Folgezeit hatte der VfB einige weitere Hochkaräter, doch bei Franziskus‘ wuchtigem Abschluss nach zuvor erfolgter, cleverer Balleroberung reagierte Straten-Wolf großartig, die darauffolgende, direkt aufs Tor gezogene Ecke von Marvin Thiel fischte der Gästetorwart mit Glück und Geschick aus dem Winkel (25.). Drei Minuten später jedoch ging Straten-Wolf unserem Eigengewächs auf den Leim. Erneut zirkelte Thiel eine Ecke frech direkt aufs Tor, Straten-Wolf verlor diesmal die Kontrolle über das Spielgerät und lag schlussendlich zusammen mit dem Ball im Netz – 3:1 (28.). Mit dem Pausenpfiff war es dann Dipperts energischem Nachsetzen zu verdanken, dass das Ergebnis noch vor der Pause auf 4:1 empor geschraubt werden konnte. Einen etwas verunglückten Riedel-Torschuss drückte er bei seinem Startelf-Debüt noch über die Linie. Im zweiten Durchgang ließ die Konzentration bei unseren Grün-Weißen vor allem in der Defensive gehörig nach, der Egestorfer Ehrentreffer zum 2:4 durch den eingewechselten Paldino war folgerichtig (76.). Selbst hätte man dennoch das eine oder andere Tor nachlegen müssen, freistehend vor dem Tor scheiterten jedoch Franziskus (62.) und Sezer (72.). Letzterer belebte das Offensivspiel ohnehin nach seiner Einwechslung, mit einem Freistoß stellte er Straten-Wolf vor erhebliche Probleme (75.), ein Abstauber nach einem strammen Hoins-Distanzschuss geriet etwas zu ungenau (86.). Hoins (80.), Grupes Kopfball (82.) und Thiels 16 Meter-Hammer (87.) hätten eine Belohnung in Form eines weiteren Tores verdient gehabt. Diese holte sich schlussendlich Dennis Hoins ab, als er in der Nachspielzeit noch einmal schussgewaltig abschloss und zum 5:2-Endstand traf. Erwähnenswertes 1539 Zuschauer kamen trotz des norddeutschen Schietwetters. Die Hartgesottenen, die sich dennoch für einen Stehplatz entschieden, durften noch vor dem Anpfiff bei strömendem Regen auf die überdachte Haupttribüne wechseln. Weiter geht’s… …am kommenden Freitagabend mit einem weiteren Heimspiel, dann ist der Lüneburger SK bei uns zu Gast. Anstoß ist um 19:30 Uhr. VfB Lübeck: Schuchardt – Halke, Grupe, Weißmann – Riedel (83. Matovina), Hoins, Mende, Arslan (69. Deichmann), Thiel – Franziskus, Dippert (69. Sezer). 1.FC Germania Egestorf-Langreder: Straten-Wolf – Gaida, Dösemeci (49. Ilic), Stieler, Behnsen, Engelking (70. Paldino), Dismer, Oelmann, Siegert, Novotny, Teichgräber Schiedsrichter: Eric Müller Tore: 1:0 Hoins (5.), 1:1 Teichgräber (8.), 2:1 Franziskus (15.), 3:1 Thiel (28.), 4:1 Dippert (45.), 4:2 Paldino (76.), 5:2 Hoins (90.+1) Gelbe Karte: Halke – Dismer, Dösemeci, Stieler Zuschauer: 1539 (Quelle: VfB Lübeck) www.unserort.de/Luebeck
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