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(ots) /- Am heutigen Donnerstagvormittag (20.06.) fand die praktische Radfahrprüfung der Klassen 4a, b und c der Grundschule Burg auf Fehmarn statt. Diese schulische Prüfung aller Viertklässler wird landesweit von der Polizei durch Präventionsbeamte unterstützt und in der Regel im öffentlichen Straßenverkehr abgenommen. Um 08.00 Uhr trafen sich die Prüflinge, Lehrkräfte, Eltern und Polizei auf dem Schulhof. Zunächst überprüften PHK´in Andrea Otte, Präventionsbeamtin der Polizeidirektion Lübeck, und PHM Alexander Bork, Polizeistation Fehmarn, die Fahrräder der Schüler auf Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie den richtigen Sitz der Fahrradhelme. Da es sich um eine schulische Veranstaltung handelt, besteht eine Tragepflicht. Dann konnte es für die offensichtlich aufgeregten Viertklässler losgehen. Mit Hilfe der Eltern, die als Beobachtungsposten unterstützten, fuhren die Schüler eine zuvor festgelegte und eingeübte Fahrstrecke in Schulnähe ab. Jetzt konnten die Schüler die praktische Umsetzung, der bereits im Schulunterricht erlernten Vorfahrtsregeln, das richtige Verhalten im "Toten Winkel", etc. zeigen. Auch hier unterstützte die Polizei im Vorfeld durch Verkehrsunterricht. Eine theoretische Prüfung mittels Prüfbogen erfolgte im Vorfeld ebenfalls. Die anwesenden Eltern, ohne deren Mithilfe, eine praktische Radfahrprüfung nur sehr schwer durchzuführen wäre, zeigten sich erfreut und stolz über das verkehrsgerechte, umsichtige und defensive Fahrverhalten ihrer Kinder. Nach erfolgreicher Teilnahme erhielten die insgesamt 65 Prüflinge den begehrten Fahrradpass und Aufkleber "Geprüfter Radfahrer" von PHK´in Otte. Für "ihre" Führerscheinneulinge im öffentlichen Straßenverkehr wünscht sich nicht nur die Polizei unfallfreies Fahren, sondern appelliert auch an alle anderen Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll und vor allem Vorbild zu sein. Nicht nur beim Üben fielen Polizei, Schülern, Lehrkräften und Eltern nicht erlaubtes Befahren von oder Parken auf Gehwegen, Fahren entgegengesetzt der Einbahnstraße durch Radfahrer und Autofahrer und weitere Pflichtverstöße auf. Durch Beachten der geltenden Verkehrsregeln können hier schon im Vorfeld gefährliche Situationen und Unfälle vermieden werden. Abschließend ist das Ziel dieser Radfahrprüfung erreicht worden: "Die Grundschüler der 4. Klassen zeigten durchweg, dass sie die erlernten Vorfahrtsregeln im öffentlichen Straßenverkehr umsetzen und auch jederzeit angemessen auf schwierige Situationen im Straßenverkehr reagieren können.", so Präventionsbeamtin A. Otte. Ann-Christin Schreiber
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(ots) /- Auch die Beamten vom Wasserschutzpolizeirevier Lübeck hatten am gestrigen Mittwoch (19.06.2019) aufgrund von Gewittern, Windboen und Starkregen reichlich zu tun: innerhalb von nur zweieinhalb Stunden sind in der Lübecker Bucht zwei Segelboote gekentert und gesunken. Um 17:00 Uhr kenterte aufgrund starker Windböen vor Pelzerhaken ein 6,60 Meter langes Segelboot mit zwei Personen (61 und 68 Jahre alt) an Bord. Die Segler wurden von einem zufällig vor Ort befindlichen Bundespolizeiboot unverletzt aus dem Wasser geborgen. Das Segelboot ist schließlich auf einer Wassertiefe von circa 14 m gesunken. Gegen 17.50 Uhr erreichte die WSP-Dienststelle eine weitere Mitteilung über ein an seinem Liegeplatz gesunkenes Boot in einem Yachthafen in Neustadt. Auch hier sind keine Personen verletzt worden, aufgrund von austretenden Betriebsstoffen mussten allerdings Bekämpfungsmaßnahmen durch die Feuerwehr vorgenommen werden. Um 19:30 Uhr sank, aufgrund von starken Gewitterböen im Zusammenspiel mit einem verklemmten Vorsegel, ein historisches, sechs Meter langes Segelboot vor Niendorf/Ostsee. An Bord befanden sich drei Personen (55, 51 und 20 Jahre alt). Alle Segler wurden durch die Besatzung eines anderen Segelbootes unverletzt aus dem Wasser geborgen und in den Hafen von Niendorf gebracht. Der Mast des Bootes ragte noch aus dem Wasser und wurde für die spätere Bergung und zur Absicherung der Unfallstelle gekennzeichnet. Bei den gesunkenen Segelbooten waren keine Schadstoffe ausgetreten. Wann die Boote geborgen werden, wird das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Lübeck mit den Eignern der Schiffe klären.
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