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Vor zwei Jahren hat der Bundestag das Entgelttransparenzgesetz beschlossen. Jetzt hat das Bundeskabinett dieses Gesetz evaluiert. Danach kann jede Beschäftigte und jeder Beschäftigter in einem Betrieb mit mehr als 200 Angestellten erfahren, was die Kolleginnen und Kollegen in derselben Position verdienen. Dieser Anspruch auf Lohntransparenz ist ein wichtiger Schritt hin zu einer tatsächlichen Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland bis heute noch nicht erreicht ist. Die Evaluation zeigt allerdings deutliche strukturelle Schwächen in der Umsetzung Die Bundestagsabgeordnete, Gabriele Hiller-Ohm, erläutert: „Frauen verdienen immer noch sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen in der gleichen Position, deshalb ist der Anspruch auf Transparenz in den Betrieben sehr wichtig. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer wirklichen Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Die Evaluation hat aber auch gezeigt: an bestimmten Stellen muss das Gesetz noch verbessert und ausgebaut werden. Nur so können wir sicherstellen, dass Frauen und Männer eine echte Chance auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit haben. Deshalb brauchen wir verbindliche Prüfverfahren für Unternehmen und wir müssen die Auskunftspflicht auf kleinere und mittlere Unternehmen ausweiten. Außerdem muss das Verbandsklagerecht eingeführt werden, damit Frauen nicht alleine gegen ihren Arbeitgeber vor Gericht ziehen müssen. Die Schrauben müssen nachgezogen werden, damit Unternehmen und Institutionen des öffentlichen Dienstes endlich ihrer Verpflichtung zu gleicher Bezahlung von Frauen und Männern für gleiche und gleichwertige Arbeit nachkommen. Neben der Verbesserung des Entgelttransparenzgesetzes brauchen wir entschlossene Maßnahmen, die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen voranzutreiben. Dazu gehört, dass wir gegen die gläserne Decke vorgehen, die Frauen in großen Teilen noch immer daran hindert, Führungspositionen einzunehmen. Dazu gehört auch, dass wir Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, endlich angemessen bezahlen. Und dazu gehört, dass wir nachhaltiger die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verankern. Festgefahrene Strukturen aufzubrechen, ist eine lange und schwierige Aufgabe. Wir gehen bereits einen guten Weg, haben aber noch lange nicht alle Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen überwunden. Nach wie vor setze ich mich deshalb als Bundestagsabgeordnete ganz besonders für die Gleichstellung von Frauen ein.“ (Quelle: Hiller-Ohm) www.unserort.de/Luebeck
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Die Bewerbungsphase für den Deutschen Kitapreis 2020 hat begonnen. Ab sofort können sich Kitas und lokale Initiativen bis zum 18. August 2019 im Online-Portal \[www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung\(www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung](https://deref-web-02.de/mail/client/U1OOppStZqo/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.deutscher-kita-preis.de%2Fbewerbung)) registrieren. Jede Kita oder Initiative kann mitmachen. Bei der Auswahl der Preisträger sind weniger herausragende Ergebnisse entscheidend, sondern gute pädagogische Konzepte. Auch Eltern können Kitas und lokale Bündnisse für den Kita-Preis vorschlagen, deren Empfehlungen werden bis zum 1. August 2019 unter* *\[www.deutscher-kita-preis.de/zur-empfehlung\(www.deutscher-kita-preis.de/zur-empfehlung](https://deref-web-02.de/mail/client/53U5SdvqIOg/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.deutscher-kita-preis.de%2Fzur-empfehlung)) angenommen. Dazu äußert sich die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD): „Es gibt viele Erzieherinnen und Erzieher, die sich mit Leidenschaft, tollen Ideen und Konzepten für die Bildung unserer Jüngsten einsetzen. Ihr Ziel ist, dass die Kinder gerne in die Kita gehen und die Eltern wissen, dass sie dort gut aufgehoben sind. Sie arbeiten oft mit viel Engagement dafür, dass die Kleinsten eine bestmögliche Förderung und Betreuung erhalten. Manche Kitas gehen dafür neue Wege, manchen setzen auf die Weiterentwicklung bewährter Methoden. Das ist ganz unterschiedlich und hängt auch von den jeweiligen lokalen Gegebenheiten ab. Ich möchte möglichst viele Einrichtungen und Institutionen aus Lübeck, Berkenthin, Sandesneben und auch meinem Betreuungswahlkreis Neumünster ermuntern, eine Bewerbung beim Kitapreis einzureichen. Bitte machen Sie mit oder prüfen Sie, ob nicht eine Kita oder eine Institution, die Sie kennen, in Frage kommen könnten.“ Der Deutsche Kita-Preis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Gisela-Sdorra-Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband vergeben. Die Verleihung findet in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ statt und ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. Die beiden Erstplatzierten erhalten jeweils 25.000 Euro. Pro Kategorie wird es vier Zweitplatzierte geben, die jeweils über 10.000 Euro bekommen. Die Gewinner werden von einer Jury nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren bestimmt. Im Mai 2020 findet die Preisverleihung statt. (Quelle: Hiller-Ohm) www.unserort.de/Luebeck
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