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(ots) /- Gemeinsame Medien-Information Polizeidirektion Lübeck, Stabsstelle, Öffentlichkeitsarbeit Hauptzollamt Kiel, Stabsstelle Kommunikation Bundespolizeiinspektion Kiel, Öffentlichkeitsarbeit Am gestrigen Mittwochabend (21.08.) kontrollierte die Gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen Süd, bestehend aus Bundespolizei, Zoll und Landespolizei mit Unterstützung des Zolls aus Lübeck und Heiligenhafen, der Kontrollgruppe Röntgen des Zolls aus Hamburg, der Bundespolizei aus Bad Bramstedt und Kiel, der Polizeidirektion Lübeck und des Polizei-Autobahn- Bezirksreviers Scharbeutz. Insgesamt waren 42 Beamte für die Kontrolle eingesetzt, zusätzlich nahmen an der Kontrolle 5 dänische Kollegen des Zolls beziehungsweise der Polizei an der Kontrolle in beobachtender Funktion teil. Kurz vor 17:00 Uhr erfolgte durch die Straßenmeisterei Scharbeutz auf der Autobahn 1 vor dem Rastplatz Damlos in Richtung Norden der Aufbau einer schrittweisen Geschwindigkeitsreduzierung und abschließend der einspurigen Lenkung des gesamten Verkehrs über den Rastplatz. Nach Ende der Kontrolle gegen 23:00 Uhr wurden die Fahrbahnen wieder freigegeben. Insgesamt wurden während der sechsstündigen Kontrolle ca. 280 Kraftfahrzeuge kontrolliert. Bei der Kontrolle wurden fünf Fahrer unter dem möglichen Einfluss einer Drogeneinwirkung ermittelt. Festgestellt wurden dabei ein 27-jähriger Rumäne, der noch 3 Ecstasy-Tabletten mit sich führte, ein 30-jähriger Italiener, ein 40-jähriger Belgier, welcher 1 Gramm Marihuana mit sich führte, ein 48-jähriger Däne sowie ein 51-jähriger Brite. Diesen Verkehrsteilnehmern wurde jeweils eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein weiterer Fahrzeugführer aus Deutschland hatte Alkohol konsumiert. Ein freiwilliger Test ergab bei dem 51-jährigen 0,52 Promille. Bei einem 23-jährigen Schweden bestand der Verdacht des Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis, hier laufen noch die sich anschließenden Ermittlungen. Bei einer Fahrzeugbesatzung aus Schweden wurden 21 Stangen Zigaretten festgestellt. Sie waren ohne gültige deutsche Steuerzeichen. Nach Zahlung von rund 1600 Euro für die erforderlichen Abgaben konnten sie die Zigaretten behalten. Zwei Personen waren zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben und ein Lkw-Fahrer, der sich vor der eigentlichen Kontrollstelle verkehrswidrig verhielt, wurde angezeigt und musste für den Verstoß gegen das Rechtsfahrverbot eine Sicherheitsleistung in Höhe von 107 Euro leisten. Der BMW des bereits erwähnten Rumänen wurde zur Werkstatt eingeschleppt und später zur Containerprüfanlage nach Hamburg verbracht. Hier hatte die Zoll-Rauschgiftspürhündin angeschlagen. Weiter waren Veränderung an der Innenverkleidung erkennbar, so dass der Verdacht gegeben war, dass möglicherweise Betäubungsmittel transportiert werden. Der Verdacht bestätigte bei der gründlichen Untersuchung nicht. Die Zoll-Rauschgiftspürhündin Swotty hatte gut zu tun. Sie wurde an vielen Fahrzeugen zum Suchen eingesetzt. Auch die mobile Anlage der Kontrollgruppe Röntgen war gut ausgelastet. Neben verdächtigem Gepäck und Gegenständen wurde auch das gesamte Reisegepäck eines Fernlinienbusses durchleuchtet. Hier gab es keine verdächtigen Funde. Diese Kontrollen auf der Vogelfluglinie haben ihren Bestand im täglichen Dienst und werden als Vollkontrolle auch in Zukunft fortgeführt. Neben den dargestellten Feststellungen und Rechtsverstößen haben sie auch einen hohen Präventionscharakter.
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