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Signalanlagen der Bahn mutwillig beschädigt Bundespolizei ermittelt Tatverdächtigen

(ots) - Am 17.04.2011 um 04.00 Uhr wurden Beamte des Bundespolizeireviers Lübeck über mehrere ausgefallene Signalanlagen im Bahnhof Pansdorf informiert. Vor Ort stellte die Streife fest, dass die in 4 m Höhe angebrachten Ausfahrtsignale in Richtung Kiel und in Richtung Lübeck nicht mehr leuchteten. Äußerlich waren zunächst aber keine Beschädigungen zu erkennen. Ein Techniker der Deutschen Bahn AG überprüfte die Signale genauer. Ergebnis: Bei allen vier Signalanlagen wurden die Rotlampen mit ihrer Fassung gewaltsam herausgebrochen. Die Signallampen, durch einfache Türen gesichert, wurden nach der Tat wieder verschlossen. Die Schadenshöhe wurde auf ca. 500 Euro geschätzt. Die Bundespolizisten begannen mit den Ermittlungen. Nach Zeugenaussagen hatte am Abend zuvor im ehemaligen Bahnhofsgebäude in Pansdorf eine private Feier stattgefunden. Die Ermittler suchten den Veranstalter auf. Über die Teilnehmer der Veranstaltung wurden sie dann auf eine Gruppe von fünf Personen aufmerksam, die nach Beendigung der Party ihre Heimreise vom Bahnhof Pansdorf aus in Richtung Nordfriesland antreten wollte. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konkretisierten sich die Hinweise, dass aus dieser Gruppe heraus die Tat durch einen 21-jährigen begangen worden war. In seiner polizeilichen Vernehmung räumte dieser auch den Tatvorwurf ein. Er wird sich nun strafrechtlich verantworten müssen.

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Veröffentlicht
04. Mai 2011, 15:30