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Schade! VfB nutzt zahlreiche Chancen nicht – 1:1 vor Rekordkulisse

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Großer Fight, tolle Kulisse, doch am Ende wollte der Ball kein zweites Mal mehr über die Linie. Nach 90 hart umkämpften Minuten reichte es für den VfB Lübeck am Freitagabend nur zu einem 1:1-Unentschieden. Über 3700 Fans kamen an die Lohmühle und zollten ihrer niedergeschlagenen Mannschaft auch nach der Partie zum einen den nötigen Respekt für eine tolle Saison mit einer starken Aufholjagd und sprachen ihr zugleich unheimlich viel Mut zu, denn: Noch ist die Saison nicht beendet!

Ausgangslage

Nach dem Abnutzungskampf in Hannover hatte unsere Mannschaft über die Ostertage Zeit zur Erholung. Mit zwölf ungeschlagenen Spielen und 21 nicht verlorenen Heimspielen am Stück war das Selbstbewusstsein des VfB zudem entsprechend groß. Allerdings wusste auch die SV Drochtersen/Assel in den letzten Wochen zu überzeugen, verlor nur eines der letzten neun Partien und konnte zudem zwei Tage zuvor den frischgebackenen Zweitligisten VfL Osnabrück nach dem Coup im Vorjahr ein weiteres Mal überraschen und aus dem Landespokal kegeln.

Aufstellungen

Beim VfB gab es nach dem 1:1 in Hannover drei Veränderungen. Tim Weißmann und Florian Riedel kehrten nach abgesessenen Gelbsperren zurück, dafür mussten Kapitän Daniel Halke und Kresimir Matovina zunächst auf die Bank. Lucas Will ersetzte den rotgesperrten Patrick Hobsch.

Drochtersens Trainer Lars Uder schmiss nach dem Pokalerfolg 48 Stunden zuvor die Rotationsmaschine an. Im Tor begann Fabian Klinkmann für Patrick Siefkes, davor standen mit Meikel Klee, Eyke Hendrik Kleine, Florian Nagel, Erdogan Pini und Marco Schuhmann gleich fünf frische Kräfte. Siefkes sowie Jannes Elfers, Alexander Neumann und Oliver Ioannou nahmen zunächst auf der Bank Platz. Sören Behrmann und Liam Giwah waren nicht im 18er Kader.

Highlights

Die Zuschauer bekamen von Beginn an ein munteres Spiel zu sehen. Die Gäste suchten ihr Glück zu Beginn gleich in der Offensive und wurden, nachdem Pini frei vor Gommert auftauchte aber noch vergab (2.), auch belohnt. Sechs Minuten später nämlich machte es Dimitri Fiks besser und nutzte eine Unachtsamkeit in der Lübecker Hintermannschaft zur Führung aus (8.). Doch der VfB zeigte sich wenig geschockt und kam wie zuletzt schon in Hannover durch Eigengewächs Lucas Will zum schnellen Ausgleich (17.). Yannick Deichmann und Dennis Hoins hatten sich zuvor sehenswert über die rechte Angriffsseite hindurch kombiniert.

Noch vor der Pause ließ der VfB zahlreiche Hochkaräter ungenutzt und verpasste so die Pausenführung. Hoins köpfte völlig freistehend daneben (19.) und Mende verpasste aus 17 Metern knapp (31.). Spätestens in der 38. Minute hätten Hoins, der am klasse reagierenden Klinkmann scheiterte, Arslan, dessen Kopfball von der Linie gekratzt wurde und Thiel, der ebenfalls knapp das Tor verfehlte, aus einer unfassbaren Dreifach-Chance Kapital schlagen müssen. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hatte Thiel die Führung erneut auf dem Fuß, erwischte eine tolle Hereingabe von der rechten Seite allerdings nicht voll und setzte den Ball so knapp neben das Tor (44.).

Im zweiten Durchgang war der Spielfluss zwar etwas zäher, Chancen jedoch hatte der VfB weiterhin: Hoins‘ flankte und bereitete Klinkmann damit einige Mühe (68.), drei Minuten später scheiterte der Rotschopf dann erneut per Kopf. Riedels Versuch aus zwölf Metern konnte ein Gäste-Abwehrspieler für seinen bereits geschlagenen Torhüter von der Linie köpfen (74.) und Kims Kopfball völlig freistehend aus kurzer Distanz ging ebenso neben das Tor (89.).

Auch vier Minuten Nachspielzeit halfen dem VfB gegen die im Konterspiel immer gefährlich wirkenden Gäste nicht, die drei Punkte an der Lohmühle zu behalten.

Besonderes

3701 Zuschauer bedeuteten zum einen Saisonrekord, zum anderen aber auch das bestbesuchteste Punktspiel seit vielen Jahren auf der Lohmühle.

So gehts weiter…

Nach vier Auswärtsspielen zuletzt und dem Heimspiel am Freitagabend geht es für unsere Burschen erneut zwei Mal auf Reisen. In einer Woche, erneut an einem Freitagabend, gehts zum Drittligaabsteiger SV Werder Bremen II, eine Woche später zum SC Weiche Flensburg 08.

Das Spiel im Stenogramm

VfB Lübeck: Gommert – Weißmann, Kim, Arslan, Mende (58. Matovina), Deichmann (83. Parduhn), Thiel, Will, Grupe, Hoins (74. Richter), Riedel.

SV Drochtersen/Assel: Klinkmann – Klee, Kleine, Andrijanic, Edeling, Nagel, Mau (15. Neumann), Pini (75. Elfers), Fiks, Schuhmann, Jung (46. Ioannou)

Schiedsrichter: Lukas Benen

Zuschauer: 3.701

Tore: 0:1 Fiks (8.), 1:1 Will (17.)

Gelbe Karten: Deichmann, Matovina, Hoins, Thiel, Richter – Andrijanic, Klee, Ioannou, Kleine, Edeling

(Quelle: VfB Lübeck)

www.unserort.de/Luebeck

Ort
Veröffentlicht
27. April 2019, 10:58
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