Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares
Nach Widerstand der Union – kommt jetzt endlich das Lohngerechtigkeitsgesetz

Das von der SPD und Bundesministerin Manuela Schwesig so lange geforderte und im Koalitionsvertrag vereinbarte Lohngerechtigkeitsgesetz wird kommen. Darauf hat sich der Koalitionsausschuss am 6. Oktober 2016 verständigt. Dies ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt in Richtung gerechte Bezahlung von Frauen. Weitere Schritte müssen folgen. Dazu erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD):

„Ich freue mich, dass es uns nach intensiven Verhandlungen endlich gelungen ist, die Blockadehaltung der Union aufzubrechen und die Eckpunkte für ein Lohngerechtigkeitsgesetz festzuklopfen. Es ist höchste Zeit, dass die Koalition auch gesetzgeberisch gegen Lohndiskriminierung vorgeht. Frauen verdienen in Deutschland seit Jahren durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer. Das muss sich ändern.

In Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten wollen wir einen individuellen Auskunftsanspruch einführen – davon werden 14 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren.

Zudem müssen viele Betriebe in Zukunft Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in regelmäßigen Lageberichten dokumentieren. Große Unternehmen werden gesetzlich dazu verpflichtet, ein Prüfverfahren zur Lohngleichheit vorzunehmen.

Mit dem Lohngerechtigkeitsgesetz werden wir einen ersten großen Schritt auf dem Weg zu mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern einleiten. Weitere Schritte müssen allerdings folgen.“

(Quelle: Hiller-Ohm)

Ort
Veröffentlicht
08. Oktober 2016, 07:07
Autor

KOMMENTARE

Melde dich an, um dich zu beteiligen. Du hast noch kein Konto? Registriere dich jetzt!