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Im Blickpunkt: SSV Jeddeloh

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Jeddeloh ist der Name zweier Ortsteile in der Gemeinde Edewecht, demzufolge gibt es Jeddeloh I und Jeddeloh II. Der Spiel- und Sportverein, der im vergangenen Sommer den Aufstieg in die Regionalliga Nord schaffte und nun nächster Auswärtsgegner des VfB ist (Samstag, 14 Uhr), ist im zweiten Teil Jeddelohs beheimatet und trägt daher die römische Zwei in seinem Namen. Beim SSV Jeddeloh II handelt es sich also keineswegs um eine zweite Mannschaft. Inoffiziell ist dies höchstens die des VfB Oldenburg. Dazu aber später mehr.

Im dritten Anlauf gelingt der Sprung nach oben

2015 und 2016 verpasste der SSV Jeddeloh den Sprung in die Regionalliga nur denkbar knapp. Anders als in den beiden Spielzeiten zuvor und auch in denen danach, reichten 2015 61 Punkte nicht für eine Platzierung unter den ersten Zwei der Oberliga Niedersachsen. 2016 wurde man mit 50 Punkten erneut nur Dritter. Erst in der vergangenen Saison gelang mit 68 Zählern die ersehnte Niedersachsenmeisterschaft und damit der direkte Aufstieg in die Regionalliga Nord. Es ist der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Rollentausch auf der Trainerbank

Trainer-Rotation vor der Saison: Weil Aufstiegscoach Thomas Schuhknecht die notwendige Trainerlizenz für den Spielbetrieb in der Regionalliga fehlte, wurde sein bisheriger Assistent Key Riebau nun offiziell zum Chef. Man versteht sich in Jeddeloh aber weiterhin als Trainerteam. „Ich bin zwar jetzt der Cheftrainer, viel wird sich aber eigentlich nicht ändern. Thomas und ich arbeiten als Team zusammen. Wir ergänzen uns gut, jeder gibt dem anderen etwas, was ihm hilft“, erklärte der 27-jährige Riebau vor dem Saisonstart in der Nordwest Zeitung.

Starke Hinrunde

Auch wenn das letzte Spiel noch aussteht und die letzten beiden Heimspiele gegen den SC Weiche Flensburg 08 und Germania Egestorf-Langreder mit jeweils 1:2 verloren gingen, kann man dem SSV Jeddeloh II dennoch konstatieren, eine bärenstarke Hinrunde gespielt zu haben. Herausragend war dabei sicherlich die Serie, die Jeddeloh II ausgerechnet nach der höchsten Saisonniederlage (1:6 daheim gegen FC St. Pauli II) startete. Sieben Siege feierte der SSV zwischen dem sechsten und dem zwölften Spieltagund katapultierte sich so in die Spitzengruppe der Regionalliga Nord und zeitweilig sogar auf den zweiten Tabellenplatz. Aktuell steht der Aufsteiger mit 25 Punkten aus 14 Spielen auf Platz 4. Zum Vergleich: Der VfB hatte zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr lediglich zwei Punkte mehr.

Auch im Landespokal hat man sich bereits bis ins Halbfinale vorgespielt, zuletzt bezwang man Germania Egestorf im Elfmeterschießen. Da in Niedersachsen bereits der Einzug ins Finale ausreicht, um sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren, steht ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte ins Haus.

Oldenburgs Zweite

Böse Zungen behaupten, die römische zwei im Vereinsnamen würde für die Zweitvertretung des VfB Oldenburg stehen. Die gleichen Zungen behaupten, dass das Missmanagement beim großen Nachbarn VfB für den Erfolg des SSV verantwortlich sei. Acht Spieler wechselten in den vergangenen Jahren von Oldenburg direkt nach Jeddeloh, heutige Leistungsträger wie Nils Laabs, der unter anderem zur Vizemeister-Mannschaft des VfB 2016 gehörte, nahm den Umweg über den Bremer SV.

(Quelle: VfB Lübeck)

www.unserort.de/Luebeck

Ort
Veröffentlicht
16. November 2017, 17:50
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