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Hiller-Ohm: Wohnungsabrisse stoppen!

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Bei großer Wohnungsnot muss der Erhalt von Wohnraum vor Abriss und Neubau gehen, fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete und Sozialpolitikerin Gabriele Hiller-Ohm. Private aber auch öffentliche Wohnungsgesellschaften nutzen die günstige Zinspolitik, um kräftig in Neubauten zu investieren. Das, so Hiller-Ohm, ist wirtschaftlich sicherlich sinnvoll, aus sozialpolitischer Sicht jedoch fatal.

„Älterer Wohnbestand mit niedrigen Mieten wird nicht mehr instand gehalten, sondern muss deutlich teureren Neubauten an gleicher Stelle weichen. Dieser Trend ist besonders in Städten und Ballungsräumen zu beobachten, wo die Wohnungsnot besonders groß ist. Durch die Vernichtung von Altbeständen spitzt sich die Situation weiter zu, da bezahlbarer Wohnraum mit jedem Abriss und Neubau an gleicher Stelle weiter verknappt wird.

In Zeiten von Wohnungsnot müssen Wohnungen, die noch in gutem Zustand sind, erhalten und zusätzlich neuer, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Dafür müssen von Wohnungsnot betroffene Städte und Gemeinden günstiges Bauland zur Verfügung stellen. Der Bund geht mit bundeseigenen Flächen mit gutem Beispiel voran. Nicht nur Neubauten, auch Sanierungen treiben die Mieten in die Höhe. Deshalb hat die SPD-Bundestagsfraktion eine deutliche Einschränkung der Umlagemöglichkeit der Kosten für Sanierungsmaßnahmen auf die Mieter durchgesetzt“, verdeutlicht die Lübecker Abgeordnete.

(Quelle: Hiller-Ohm)

www.unserort.de/Luebeck

Ort
Veröffentlicht
22. März 2019, 19:53
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