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Hiller-Ohm: Millionenförderung vom Bund für das neue Buddenbrookhaus

Auch Feuerschiff Fehmarnbelt erhält 1,1 Millionen Euro vom Bund

Warmer Förderregen aus Berlin für die Hansestadt: Der Bund beteiligt sich mit fast 2,2 Millionen Euro am Umbau des Buddenbrookhauses, der im Sommer 2019 beginnen soll. Zudem werden 1,1 Millionen Euro aus dem Kulturetat des Bundes für die denkmalgerechte Grundinstandsetzung des Feuerschiffs Fehmarnbelt bereitgestellt. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages heute beschlossen.

„Das neue Buddenbrookhaus kann kommen! Dank der Millionenspritze aus Berlin steht der geplanten Erweiterung nichts mehr im Wege“, freut sich die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD). „Der Einsatz auf Bundesebene hat sich ausgezahlt.“ Im Sommer 2019 sollen die Umbauarbeiten beginnen und das Buddenbrookhaus um das Gebäude Mengstraße 6 erweitert werden.

Das Lübecker Buddenbrookhaus gehört zu den erfolgreichsten Literaturmuseen in Deutschland. Die hohen Besuchszahlen, die angewachsene Sammlung und eine größer werdende Bibliothek machen eine Erweiterung notwendig. Deshalb hat der Bund den Ankauf des Nachbargrundstücks finanziert, wodurch das Buddenbrookhaus seine Fläche um 2.500 Quadratmeter verdoppeln kann. Das schafft für die Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck die Möglichkeit, die Dauerausstellung völlig neu zu konzipieren und dabei auch gestalterisch und museumspädagogisch auf den neuesten Stand zu bringen. Der Umbau gehört zu den größten musealen Bauprojekten in Norddeutschland und wird vom Land Schleswig-Holstein, der Hansestadt Lübeck sowie über Stiftungen und Spenden finanziert. Nun konnte der Bund dafür sorgen, dass die bisherige Fördermittellücke geschlossen wird. „Damit wird Lübeck noch mehr Kulturinteressierte anziehen. Wichtig ist auch, dass die Ausstellung barrierefrei erlebbar ist. Mit dem Umbau wird das jetzt möglich“, erklärt Hiller-Ohm.

Weitere Freude über die Haushaltsbeschlüsse gibt es auch beim Verein des Feuerschiffs „Fehmarnbelt“. Für die denkmalgerechte Grundinstandsetzung des 110 Jahre alten Traditionsschiffs stellt der Bund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Damit trägt der Bund die Hälfte der Kosten für eine Rumpfsanierung und technische Modernisierung u. a. des Schiffsmotors. „Das rot-weiße Feuerschiff Fehmarnbelt mit dem Mast mit Leuchtfeuer ist ein Wahrzeichen am Hansekai. Seit 1985 kümmert sich der gemeinnützige Verein in Lübeck um den Erhalt des historischen Schiffes, das auch regelmäßig in See sticht. Die Instandsetzung sichert dieses wertvolle maritime-kulturelle Erbe für Lübeck. Ich danke unseren Haushältern für die wichtige Unterstützung“, so die SPD-Abgeordnete.

(Quelle: Hiller-Ohm)

www.unserort.de/Luebeck

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Veröffentlicht
17. November 2018, 18:25
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