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HL - BAB 1 / Lkw-Ladung verrutscht - Autobahnauffahrt gesperrt

(ots) - Ein Lkw-Fahrer wollte am Mittwochvormittag, 11. Juli 2012, gegen 10.15 Uhr, mit seinem 40-Tonner an der Anschlussstelle Lübeck-Zentrum in Richtung Hamburg auf die Autobahn 1 fahren als ein Teil der Ladung verrutschte. Zur Sicherheit musste die Auffahrt von der Polizei gesperrt werden.

Der Lettische Lkw hatte 25 Tonnen Siebdruckplatten geladen - aufgeteilt in fünf Bündel zu je fünf Tonnen. Die Platten haben eine Größe von 130 x 260 Zentimetern. Ein Bündel hatte sich gelöst und drohte durch die Plane des Anhängers zu stoßen. Der 38-jährige Fahrer bemerkte das Verrutschen seiner Ladung schnell und fuhr sofort an die Seite.

Der Schwerlast- und Gefahrgut-Kontrolltrupp des Polizeibezirksreviers Lübeck ist vor Ort eingesetzt. Die Polizeibeamten forderten eine Spezialfirma zur Bergung der Ladung an. Die DEKRA wurde ebenfalls benachrichtigt.

Zur Bergung der Ladung musste ein Gabelstapler eingesetzt werden, der ein weiteres Verrutschen der Ladung beziehungsweise des Lkws verhindern sollte.

Für die Dauer der Arbeiten muss die Autobahnauffahrt gesperrt werden. Eine Rundfunkdurchsage wurde veranlasst.

Die Arbeiten werden noch bis etwa 16.30 Uhr andauern. Danach wird der teilweise entladene Lkw mit Begleitung an einen sicheren Ort geleitet, damit dort die Ladung gefahrlos richtig gesichert werden kann.

Der Lkw-Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Durch die Sperrung ist es im Straßenverkehr teilweise zu Verkehrsbehinderungen gekommen.

Ein unangenehmer Nebeneffekt wurde von der Polizei noch festgestellt. Einige Autofahrer, die nun an der gesperrten Autobahnauffahrt vorbeifahren mussten, nutzten das Gelände der Berufsfeuerwehr Lübeck, um verkehrswidrig zu wenden. Um das zu verhindern, damit die Zufahrt der Feuerwehrfahrzeuge frei bleibt, musste eigens ein Funkstreifenwagen abgestellt werden, um dieses gefährliche Verhalten zu verhindern.

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Veröffentlicht
11. Juli 2012, 14:29
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