Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares

Heppenheim/ Lorsch/ Bergstraße: Betrüger telefonieren im Minutentakt Heppenheimer Senioren ab / Mit Enkeltrick 37.500 Euro erbeutet / Polizei rät zur besonderen Wachsamkeit!

(ots) - Der Kriminalpolizei (K 21/22 ) in Heppenheim sind am Donnerstagmorgen (10.12.2015) innerhalb von einer halben Stunde bereits vier Vorfälle gemeldet worden, wo Betrüger über das Telefon zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr versuchten, älteren Menschen, heute mit Vornamen "Maria", Geld aus der Tasche zu ziehen. Mit vorgegaukelten Notsituationen, die beim Kauf einer Immobilie entstanden sein sollen, hoffen die Betrüger so viel Druck aufbauen zu können, um an ihr Ziel zu gelangen. So bereits am Vortag, Mittwoch (9.12.2015) in Lorsch geschehen. Insgesamt 37.500 Euro luchsten die gewieften Täter einer Seniorin mit der üblen Masche ab. In mehreren Telefonaten konnte ein Fremder zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr glaubhaft versichern, dass er ein Neffe der Seniorin sei. Für einen Immobilienkauf würde er dringend das geforderte Geld benötigen. Ansonsten wäre die Immobilie weg und er müsste eine Strafe in Höhe von 9000 Euro bezahlen. In Zugzwang versetzt und um Schadensabwendung bemüht, besorgte die Frau das Geld und übergab es auf der Straße einem Boten. Im Nachhinein war der Schock groß und das Ersparte weg. Der Geldempfänger ist etwa 1,70 Meter groß und von kräftiger Statur. Seine schwarz gegelten Haare trug er zurück. Zum Tatzeitpunkt war er mit einem schwarzen Mantel und einer schwarzen Umhängetasche bekleidet. Die Kripo hofft, dass Zeugen Beobachtungen zu fremden Personen und Fahrzeugen in der Lindenstraße und Umgebung machen können. Alle Hinweise werden unter der Rufnummer 06252 / 70 60 entgegen genommen und bearbeitet.

Aufgrund der aktuellen Anzeigen gehen die Ermittler davon aus, dass heute und in den nächsten Tagen viele Anrufe bei Bergsträßer Senioren mit einer ähnlichen Geldforderung eingehen werden. Seien Sie besonders wachsam! Nehmen Sie sich die Zeit, die gemachten Angaben zu überprüfen und rufen Sie Ihre Verwandten unter den Ihnen bekannten Telefonnummern an. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Im Zweifelsfall wird Ihnen immer die Polizei unter der Notrufnummer 110 weiterhelfen können.

Hinweis an die Medien-Hörfunk: Wir bitten um einen aktuellen Warnhinweis.

Ort
Veröffentlicht
10. Dezember 2015, 10:21
Autor