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Musica Chorgemeinschaft Donrath lieferte, was sie versprochen hatte

dem Motto gemäß: Wir sind Europa - Musik verbindet, wurde seitens der Chorgemeinschaft Donrath am vergangenen Samstag beim Jahreskonzert im gediegenen Ambiente des in neuem Glanz erstrahlenden Saales Weißes Haus eine musikalisch-inhaltsreiche Rundreise durch und um Europa gestartet und geliefert.

Das abwechslungsreiche Programm stand im Einklang mit dem sympathischen Auftreten der Akteure und einer textsicheren Vortragsweise, einer lockeren Intonation, Dynamik betonend, dabei den chorischen Prinzipien gerecht werdend, und begeisterte die Zuhörer im gut besetzten Saal.

So wurde bereits im ersten Vortragsblock, wo mit A lado de mi cabana die Rundreise in Spanien gestartet wurde und die Chorgemeinschaft danach mit den beiden Stücken Wem kann segla und Abba`s Thank you fort he music skandinavischen Boden betrat, der Wille zum Erfolg spürbar.

In seiner Begrüßung hatte Rudolf Russnak die grundsätzliche Einstellung des Chores hervorgehoben, nämlich jungen Talenten, wann immer möglich eine Bühne für ihr Können zu bieten, sie damit anzuspornen, in Orchestern und Chören für „Nachwuchs" zu sorgen. So konnten denn an diesem Abend vier Talente des Lohmarer Gymnasiums ihre anspruchsvollen Stücke und ihr Können unter anerkennendem Applaus zu Gehör bringen: Defne Darnell, Alina Bernhard, Julia Egenolf und David Chebeko.

Anspruchsvoll auch die Vorträge der Damen mit Vois sur ton Chemin und die Herren mit Wenn ich einmal reich wär. Erhaben das Va pensiero des Chores, schmissig das Altes Fieber (Die Toten Hosen) und erfrischend das Ihr von Morgen (Udo Jürgens) und ebenso das gemeinsame Lied mit Zuhörern Wenn mir Kölsche singe (Bläck Fööss).

Musikalische Glanzlichter setzten Renate Müller und Radegund Ebus mit ihren Soli:

Virtuoses und einfühlsames Spiel mit und auf den Tasten mit Schuberts Valses Nobles 1 und 2 durch Renate Müller. Radegund Ebus glänzte durch filigrane Tonkunst mit ihrer facettenreichen Stimme bei den Stücken May the road rise to meet You (J. E. Moore) und O mio Babbino caro (G. Puccini).

Ein stark frequentierter Stehempfang bei Sekt oder einem Bierchen und erlesenem schmackhaftem Buffet, rundete den gelungenen Konzertabend ab.

Bildhafte Eindrücke des Abends:

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Veröffentlicht
29. September 2017, 00:00
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