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Förderung von neuen Wohnformen

Der demografische Wandel beschreibt Tendenzen in der Bevölkerungsentwicklung.

Hierzu ist das quantitative Verhältnis von Männern und Frauen, der Anteil von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten an der Bevölkerung, die Geburten- und Sterbefallentwicklung und vieles mehr zu beleuchten. Eine Verengung auf Seniorenpolitik und die Folgen des Älterwerdens greift zu kurz. Es geht darum angepasste Konzepte zu entwickeln, mit denen der demografische Wandel und die Folgen der Veränderungen für alle Generationen tragbar und erträglicher werden. Die Hauptlast der Umsetzung fällt den Kommunen zu. Hier kann eine vorausschauende Landespolitik dazu beitragen, den Wandel in den Städten und Gemeinden zu fördern. Ein Beispiel: Das Land NRW will mit dem Wohn- und Teilhabegesetz und dem Landespflegegesetz das Entstehen neuer Wohnformen fördern. Durch das Pflegeneuausrichtungsgesetz ist nunmehr die Möglichkeit einer Anschubfinanzierung insbesondere für Wohngemeinschaften mit Betreuungsleistungen gegeben. "Hier könnte das Land durch entsprechende Prioritätensetzung bei der Mittelzuweisung die Arbeit der Kommune effektiv unterstützen", so der Landtagskandidat Björn Franken (CDU) im Rahmen einer Bürgersprechstunden im Wahlkreis 25. Es bleibt zu wünschen, dass die neue Landesregierung endlich mehr Geld in die Hand nimmt, um insbesondere Städte und Gemeinden in den ländlichen Regionen von NRW auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
24. Februar 2017, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion