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Jetzt stehen die Fußwege im Fokus Lindlar gewinnt Wettbewerb Siegerehrung und Urkundenverleihung im Verkehrsministerium Lindlar/Düsseldorf. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und trotzdem kommt das Gehen in der Verkehrsplanung aus verschiedensten Gründen oft zu kurz. In Lindlar soll sich das jetzt ändern: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check hat die Gemeinde den Zuschlag erhalten. In Düsseldorf verlieh Landesverkehrsminister Hendrik Wüst Bürgermeister Dr. Georg Ludwig am vergangenen Freitag, den 5. Juli, stellvertretend für die Gemeinde die Gewinner-Urkunde. "Nachhaltige Mobilitätsangebote sind bei uns ein wichtiges Thema", sagte Dr. Georg Ludwig bei der Urkundenverleihung. "Dabei vergisst man aber oft, dass unsere natürlichste und einfachste Fortbewegung zu Fuß ist. Dass wir ausgewählt wurden, bestärkt uns, dass wir bei unserer Planung die richtige Richtung einschlagen." Gemeinsamer Einsatz für Fußgänger Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des "Zukunftsnetz Mobilität NRW", dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, in dem Lindlar seit 2017 auch Mitglied ist. Katja Naefe, zuständig für Fußverkehrsberatung beim Zukunftsnetz Mobilität NRW, erläutert das praktische Prinzip: "Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück - vor Ort haben Teilnehmer die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren." Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Zielgruppen kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden. Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit die Verwaltung von Lindlar darauf bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen kann. Für die Gemeinde ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land NRW gefördert. Konkrete Pläne "Wir möchten in den Hauptort Lindlar hinschauen, da er z.B. mit Schulen, Sporthallen, Freizeitpark, Kitas, Betreuungseinrichtungen, Busbahnhof und Geschäften viele Punkte besitzt, die im Alltag fußläufig erreicht werden", sagt der Bürgermeister. "Bei allen bestehenden und geplanten Mobilitätsangeboten muss man die Fortbewegung zu Fuß mit einbeziehen. Überhaupt muss diese Fortbewegungsart mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Die Erhöhung des Fußverkehrsanteils im Modalsplit der Mobilitätsangebote entspricht zudem auch unserem Klimaschutzkonzept. Das Thema hat gesundheitliche Präventionsaspekte und ist für den Tourismus ebenfalls nützlich. Durch den professionellen Check und die Begleitung durch ein Fachbüro bekommen wir die Chance, in die Fußverkehrsförderung einzusteigen und gleichzeitig die Bevölkerung einzubeziehen. Der Fußverkehrs-Check passt genau zu unserer Absicht, eine Modellkommune für ländliche Mobilität zu werden." Verkehrsminister Hendrik Wüst lobte die Pläne der Gewinnerkommunen. "Mit Fußverkehrs-Checks können die Kommunen ihre Gehwege sicherer und attraktiver machen", sagte Minister Hendrik Wüst bei der Urkundenverleihung. "Das erhöht die Aufenthalts- und Lebensqualität. Fußverkehr stärkt außerdem die Gesundheit und trägt zur Reduktion der lokalen Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei." 25 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zehn bekamen den Zuschlag. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Netzwerk, das Kommunen berät und dabei unterstützt, mithilfe eines Kommunalen Mobilitätsmanagements nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote für Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Es gibt vier regionale Koordinierungsstellen: Westfalen, Ostwestfalen-Lippe, Rhein-Ruhr und Rheinland. Die Geschäftsstelle ist angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wird gefördert vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und der Unfallkasse NRW. (Foto: Verkehrsministerium NRW)
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Stellenangebot Für das Kulturzentrum der Gemeinde Lindlar sucht die Gemeinde Lindlar einen/eine Betreuer/ Betreuerin der Regiekabine (w/m/d) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von ca. 3 Stunden zur Anstellung im Rahmen eines Dienstvertrags. Zu den Aufgaben gehören insbesondere: Kontaktaufnahme und Abstimmung der Veranstaltungen mit den Veranstaltern: • Ermittlung der Wünsche, der technischen Anforderungen und des Ablaufs der Veranstaltungen bei den Veranstaltern, • Aufzeigen der im Kulturzentrum bestehenden Möglichkeiten, • Auf- und Abbau der technischen Komponenten wie z. B. Mikrofone, Lautsprecher und Scheinwerfer • Bedienung der Lichtanlage bei Veranstaltungen, • Bedienung der Soundanlage bei Veranstaltungen, • Bedienung der übrigen Einrichtungen, wie Verdunkelung, automatischer Vorhang, Leinwand und Rauchabzug etc. bei Veranstaltungen, • Kontrolle der technischen Geräte und Gegenstände auf Funktion und Vollständigkeit vor und nach jeder Veranstaltung (z. B. Batteriestand der Funkmikrofone prüfen), • Endkontrolle bezüglich der vollständigen Rückgabe und des Zustandes der ausgehändigten technischen Einrichtungs-gegenstände nach Veranstaltungen, • Mitteilung von Verlusten, Defekten und des Reparaturbedarfs an das Zentrale Grundstücks- und Gebäudemanagement, • Unterstützung von Fachfirmen bei der Suche von Defekten, Ausführung von kleineren Reparaturen, z. B. Austausch von Leuchtmitteln der Scheinwerfer etc., • Mitarbeit bei der Weiterentwicklung / Modernisierung der Regiekabine und der Ausstattungskomponenten des Kulturzentrums. Wir erwarten von Ihnen: • die Bereitschaft des Einsatzes an Nachmittagen, Abenden und Wochenenden, • die Bereitschaft, flexibel und kurzfristig eingesetzt zu werden, • technisches Verständnis sowie • Vorkenntnisse im Umgang mit Veranstaltungstechnik sind wünschenswert. Wir bieten Ihnen: • eine Vergütung von 18,- Euro pro Stunde. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Schwerbehinderte oder gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Bewerber/-innen werden bei gleicher Qualifikation, Eignung und Befähigung besonders berücksichtigt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bevorzugt berücksichtigt. Die Gemeinde Lindlar fördert die Gleichstellung aller Menschen und begrüßt deshalb Bewerbungen, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität ausdrücklich. Mit Ihrer Bewerbung erteilen Sie gleichzeitig Ihr Einverständnis zur Bearbeitung und Speicherung Ihrer persönlichen Daten bis drei Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens. Bitte bewerben Sie sich bis zum 30.07.2019 online auf dem Stellenportal unter der Stellen-ID 522673.
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