Sag uns, was los ist:

Erweiterung Industriepark Klause Wissenswertes über die geplante Erweiterung Wie allgemein bekannt, möchte die gemeindeeigene Bau-, Grundstücks- und Wirtschaftsförderung GmbH (BGW) den Industriepark Klause um einen 5. Bauabschnitt erweitern. Es sollen Gewerbeflächen von rund 22 Hektar entstehen, die von der heimischen Wirtschaft dringend benötigt werden. Wie hoch ist der Bedarf an den geplanten Flächen? Der Bedarf ist groß: Der BGW liegen momentan rund 20 Interessensbekundungen von Firmen vor; die allermeisten der Firmen stammen aus Lindlar. Besitzt die BGW alle erforderlichen Grundstücke? Dem Grunde nach sind alle notwendigen Flächen im Eigentum der BGW. Die BGW möchte noch ein Waldgrundstück kaufen, das für die Erschließung des Geländes eine große Bedeutung hätte und möchte eine gütliche Einigung mit dem Grundstückseigentümer erzielen. Wie sieht es mit dem Artenschutz aus? Die BGW hat zusätzliche Untersuchungen beauftragt, damit sichergestellt wird, dass alle geschützen Arten gefunden und berücksichtigt werden. Diese Untersuchungen werden bis in den Herbst 2019 andauern. Der NABU Oberberg wird in diese Untersuchungen einbezogen. Wer entscheidet, welche Firmen angesiedelt werden? Bei der Erweiterung des Industrieparks handelt es sich um ein interkommunales Projet zwischen Lindlar und Engelskirchen. Daher entscheiden beide Kommunen gemeinsam, welche Firmen dort künftig angesiedelt werden sollen. Bislang wurden keine Grundstücke verkauft, denn dazu muss zuerst ein Bebauungsplan vorhanden sein und die Erschließung erfolgen. Warum handelt es sich um ein interkommunales Projekt? Das Land Nordrhein-Westfalen hat vor Jahren im Regionalentwicklungsplan festgelegt, dass die Erweiterung des Industrieparks Klause nur durch eine Zusammenarbeit der beiden Kommunen erfolgen kann. Die Details sind in einer Vereinbarung geregelt, die öffentlich von den Gemeinderäten beschlossen wurde. Mit welchen Gesamtkosten wird gerechnet? Die BGW geht derzeit von Gesamtkosten für die Erschließung zwischen 15 und 17,5 Millionen Euro aus. Die Kosten können sich aufgrund verschiedener Faktoren - z.B. insbesondere infolge der schwierigen, felsigen Bodenbeschaffenheit - noch ändern. Benötigt die BGW eine Bürgschaft von der Gemeinde? Eine Bürgschaft der Gemeinde würde von der BGW für den begrenzten Zeitraum ab Zwischenfinanzierung der Erschließungskosten bis zum Verkauf der Grundstücke benötigt. Aktuell steht die Höhe einer Bürgschaft aber noch nicht fest, und die Frage einer Bürgschaft stellt sich noch nicht. Die Entscheidung über eine Bürgschaft trifft letztlich der Gemeinderat. Wie sieht die Zeitplanung aus? Der Bebauungsplan kann voraussichtlich Ende 2019 vom Gemeinderat beschlossen werden und würde dann Anfang 2020 rechtskräftig. Wo gibt es Informationen zu dem Thema? Für Fragen stehen die Geschäftsführer der BGW zur Verfügung: Bürgermeister Dr. Georg Ludwig und Gemeindekämmerer a.D. Werner Hütt ( Telefon: 02266 96 234) Weitere Informationen zu dem Thema gibt es künftig im Mitteilungsblatt und auf der Homepage der Gemeinde Lindlar.
mehr