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CDU fordert Geschwindigkeitsbegrenzung

in Oberbergscheid

Der Kurvenbereich in Oberbergscheid ist unübersichtlich, nur durch ein Wunder ist bisher an dieser Stelle, auf der K 24 zwischen Lindlar und Schmitzhöhe, nichts passiert.

Für die CDU nicht nachzuvollziehen ist daher die immer gleiche Begründung des Oberbergischen Kreises, nur dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung anordnen zu können, wo es Unfälle gegeben hat. Muss denn erst etwas geschehen, so dass der Kreis zum Handeln gezwungen wird?

So wie im Lennefetal, wo die CDU bereits vor sechs Jahren eine Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert hat, die später dann auch umgesetzt wurde - übrigens mit der gleichen Begründung, mit der zuvor die Ablehnung erfolgte!

Oder in Hommerich, wo es an der Kreuzung zahlreiche schwere Unfälle gab, und wo trotzdem eine Geschwindigkeitsbegrenzung abgelehnt wurde. Hier versucht der Kreis jetzt mit baulichen Mitteln einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen.Zwei Kilometer weiter, im Rheinisch-Bergischen Kreis, wird übrigens anders gedacht: Hier wird unübersichtlichen Kreuzungsbereichen mit Tempobegrenzungen gegengesteuert. "Diese völlig abweichenden Entscheidungen unter Berücksichtigung der gleichen gesetzlichen Vorgaben sind für mich nicht nachvollziehbar und reine Willkür", sagt Gerd Werner als CDU-Vorsitzender in Lindlar. "Es muss endlich zu einer für die Bürger sicheren und nachvollziehbaren Verkehrspolitik umgeschwenkt werden." Dafür werde die CDU sich weiter einsetzen.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
26. Mai 2016, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion