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(ots) /- Am Dienstag (18. Juni) haben Lindauer Bundespolizisten zwei Haftbefehle wegen Diebstahlsdelikten vollstreckt. Gegen einen Italiener lag ein Vollstreckungshaftbefehl vor. Der Mann war der Justiz nach seiner Verurteilung eine Geldstrafe schuldig geblieben. Einen Untersuchungshaftbefehl vollstreckten die Beamten zudem gegen einen jungen Rumänen. Der Beschuldigte war seiner gerichtlichen Vorladung bisher ferngeblieben. Die Beamten brachten beide Personen hinter Gitter. Am Abend überprüften Bundespolizisten einen Jugendlichen im Bahnhof Lindau, nachdem dieser bei der Fahrscheinkontrolle im Zug aufgefallen war. Der Fahrgast hatte der Zugbegleiterin lediglich die Kopie einer gültigen Schülermonatskarte vorgezeigt und sollte daraufhin für eine Fahrpreisnacherhebung seine Personalien angeben. Ein Ausweisdokument konnte der Teenager jedoch nicht vorweisen. Gegenüber den Beamten gab der 16-Jährige zu, dass es sich bei den Personalien auf der Kopie um die seines Bruders handelt. Bei der Überprüfung der tatsächlichen Personaldaten des Rumänen stellten die Bundespolizisten einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Hannover wegen Diebstahls fest. Der Jugendliche hatte im Oktober 2018 aus einem Modehaus in Hannover hochwertige Bekleidungsartikel im Wert von rund 800,- Euro, teils durch Entfernung der Warensicherung, entwendet. Da sich der junge Mann dem Strafverfahren bisher entzogen hatte, erließ das Amtsgericht einen Haftbefehl. Die Bundespolizisten lieferten den Angeklagten in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein und zeigten ihn aufgrund des Betrugsverdachtes an. Am späten Vormittag kontrollierte die Bundespolizei am Grenzübergang Lindau-Zech die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien. Bei der Überprüfung eines 31-jährigen Reisenden stellten die Beamten einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart fest. Der Italiener war bereits im September 2015 wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls zu einer Geldstrafe von rund 2.800,- Euro verurteilt worden. Da der Mann die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, lieferten die Bundespolizisten den Verurteilten ersatzweise zur Verbüßung einer 74-tägigen Freiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. Die Beamten teilten der Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt außerdem den nun aktuellen Aufenthaltsort des Verhafteten mit. Die beiden Justizbehörden suchten den Italiener bereits wegen zwei neuerlichen Fällen.
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(ots) /- Am Sonntagmorgen (9. Juni) hat die Bundespolizei einen Serben verhaftet. Der Mann wollte in einem Fernreisebus unerlaubt nach Deutschland einreisen. Erst durch die Überprüfung der Fingerabdrücke des Reisenden stellten die Bundespolizisten mehrere Fahndungsnotierungen fest und brachten den Südosteuropäer daraufhin hinter Gitter. Lindauer Bundespolizisten kontrollierten die Insassen eines Fernreisebusses aus Italien am Grenzübergang Hörbranz. Ein Serbe war jedoch nicht im Besitz eines notwendigen Aufenthaltstitels. Eine Abfrage der Personalien im Fahndungscomputer verlief zunächst ohne Ergebnis. Erst durch die Überprüfung der Fingerabdrücke des Reisenden stellten die Bundespolizisten fest, dass der Mann unter anderen Personalien bereits polizeibekannt war und unter diesen Aliaspersonalien mehrere Fahndungen vorlagen. Gegen den 46-Jährigen, der angab auf dem Weg zur Beerdigung eines Verwandten nach Belgien zu sein, besteht ein bis März 2021 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik. Der Südosteuropäer war bereits im September 2018 von der zentralen Ausländerbehörde Bielefeld abgeschoben worden. Weiterhin lagen gegen den Mann zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Münster vor. Wegen Erschleichens von Leistungen war der Serbe den deutschen Justizbehörden 1.242,- Euro oder ersatzweise 38 Tage Haft schuldig geblieben. Nach einer Verurteilung, unter anderem wegen räuberischer Erpressung, Diebstahlsdelikten, Bedrohung und Beleidigung, muss der 46-Jährige zudem noch eine Freiheitsstrafe von über anderthalb Jahren von ursprünglich drei Jahren und drei Monaten verbüßen. Auch die Staatsanwaltschaft Arnsberg suchte den Straftäter bereits wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Bundespolizisten lieferten den Verhafteten anschließend in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.
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