Sag uns, was los ist:

(ots) /- Am Samstagmittag (17. August) hat die Bundespolizei einen Mann aus Bosnien und Herzegowina in Untersuchungshaft eingeliefert. Der Verdächtige wurde wegen einer Serie von Wohnungseinbrüchen bereits mit Haftbefehl gesucht. Der 19-Jährige hatte am Vortag versucht, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Freitagmorgen (16. August) einen Bosnier als Insassen eines Fernreisebusses am Grenzübergang Hörbranz. Der 19-Jährige wies sich hierbei mit seinem gültigen Reisepass aus. Der Reisende hielt sich jedoch bereits seit April 2017 im Schengenraum auf und hatte damit seine erlaubte visafreie Kurzaufenthaltsdauer weit überschritten, womit die Einreise und der Aufenthalt auch in Deutschland nicht mehr legitim waren. Der anschließende Abgleich der Fingerabdrücke des Beschuldigten förderte zudem zwei Aliaspersonalien zu Tage. Mit diesen abweichenden Daten lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Verden wegen Banden- und Wohnungseinbruchsdiebstahls gegen den Bosnier vor. Demnach soll der Beschuldigte zwischen Juni und September 2016 in neun Fällen gemeinschaftlich mit einem weiteren Täter in Wohnhäuser eingebrochen sein und zumeist Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen entwendet haben. Weiterhin waren vier Staatsanwaltschaften ebenso wegen Diebstahlsdelikten auf der Suche nach dem Gesetzesbrecher. Nach der Richtervorführung beim Amtsgericht Kaufbeuren lieferten die Beamten den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. Die Bundespolizei wird nun die Rückführung ins Heimatland nach der Haftentlassung des Mannes initiieren.
mehr 
(ots) /- Am Sonntagmorgen (11. August) haben Bundespolizisten bei Grenzkontrollen einen Griechen verhaftet. Gegen den Mann lagen mehrere Haftbefehle wegen Diebstahldelikten vor. Der 45-Jährige hatte mehrfach Waren entwendet und Bargeld unterschlagen. Lindauer Bundespolizisten überprüften einen griechischen Staatsangehörigen als Insasse eines Fernreisebusses nach der Einreise aus Österreich. Bei der Abfrage der Personaldaten schlug der Fahndungscomputer gleich mehrfach an. Gegen den 45-Jährigen bestand ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgericht Halle wegen Diebstahls. Demnach hatte der Gesuchte zwischen August 2017 und März 2018 neun Straftaten begangen. Der Gesetzesbrecher hatte Waren wie Socken, Jacken, Hautcreme und Croissants entwendet. In einem Fall war der Grieche mit einem manipulierten Fahrschein im Zug erwischt worden. Zudem lag gegen den Südosteuropäer ein Vollstreckungshaftbefehl zur Erzwingungshaft des Amtsgerichts Magdeburg nach einer Ordnungswidrigkeit über 134 Euro oder ersatzweise drei Tage Freiheitsstrafe vor. Ein weiterer Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Halle sah für den 45-Jährigen eine Strafe von 1.600 Euro oder 50 Tage Haft wegen Diebstahls vor. Auch die Staatsanwaltschaft Würzburg war wegen Unterschlagung auf der Suche nach dem Langfinger. Im Juni 2018 soll sich der Grieche aus einem Restaurant, in dem er erst seit drei Tagen angestellt war, mit dem Kellnerportmonee aus dem Staub gemacht haben. In der Geldbörse befanden sich die Tageseinnahmen von über 1.800 Euro. Die Bundespolizisten lieferten den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.
mehr