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Daran denken: ab dem 1. März #### gilt Schonzeit für Hecken und Gebüsche Rhein-Sieg-Kreis (we) - Wer vorhat, die Pflanzen in seinem Garten dieses Frühjahr in Form zu bringen, der sollte sich beeilen. Denn am 1. März beginnt die Schonzeit für Hecken und Gebüsche. Bis zum 30. September dürfen diese dann weder gerodet noch abgeschnitten oder sogar zerstört werden. Diese Schonzeit ermöglicht den heimischen Vögeln, Insekten, Säugetieren, Reptilien und Amphibien, die Hecken und Büsche zum Schutz aufzusuchen. Die Gehölze dienen ihnen dabei nicht nur als Schlaf- und Ruheplätze, sondern auch zur Aufzucht des Nachwuchses. Blätter, Knospen, Früchte und Samen der Pflanzen sind außerdem wertvolle Nahrungsmittelspender für die Tiere. Während dieser Zeit sind nur behutsame Form- und Pflegeschnitte erlaubt, wie beispielsweise das Zurückschneiden der austreibenden Zweige. Ein maßvoller Rückschnitt kann auch erforderlich sein, wenn die Zweige und Blätter in Fußgängerwege oder Fahrbahnen hineinwachsen oder wenn an Ein- und Ausfahrten die Sicht in den Straßenraum versperrt wird. "Hecken und Gebüsche sind die Lebensgrundlage für viele Vögel und andere Tiere", erklärt Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz. "Auch beim erlaubten behutsamen Form- und Pflegeschnitt sollte stets vorsichtig geprüft werden, ob sich nicht ein bewohntes Nest im Gezweige verbirgt." In diesem Fall sollte der Rückschnitt erst nach der Brutzeit erfolgen. Wer aber zum "Kahlschlag" ansetzt, verstößt gegen das nordrhein-westfälische Landesnaturschutzgesetz und riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Weitere Informationen zur Schonzeit für Hecken und Gebüsche erhalten Sie beim Amt für Umwelt-und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises unter den Rufnummern 02241/13-3415 oder -2200. Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises
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Neue Wohnungsmarktprofile für Kommunen in NRW Im Jahr 2018 sind in NRW insgesamt 48.150 Wohnungen gebaut worden. Damit erreicht die Bautätigkeit das zweitbeste Ergebnis seit dem Jahr 2006 und verfehlte nur knapp das Ergebnis aus dem Vorjahr (-0,3%). Auch die Zahl der Baugenehmigungen erreichte 2018 mit rund 55.500 Wohnungen den dritthöchsten Wert seit 2004. Dennoch reicht der Neubau - insbesondere in den nachfragestarken Großstädten - noch nicht aus, um den hohen Bedarf an Wohnungen zu decken. Wie unterschiedlich sich Bautätigkeit und Nachfrage sowie die Haushaltsgrößen in den einzelnen Kommunen verändern, zeigen die Wohnungsmarktprofile der NRW.BANK, die jetzt in einer aktualisierten Neuauflage erschienen sind. Wie aber hat sich der Wohnungsmarkt in Much entwickelt? Hier eine kurze Zusammenfassung. Der komplette Bericht kann auf der Homepage der Gemeinde unter der Rubrik "Wirtschaft, Bauen und Wohnen" abgerufen werden. Die Haushaltsgröße (Personen) und der Anteil der unter 18-jährigen an der Bevölkerung ist höher als im Landesdurchschnitt. Der mittlere Preis für baureifes Land liegt bei 120 Euro/qm. Die mittlere Nettokaltmiete liegt bei 6 Euro/qm. In der Vorausberechnung der Bevölkerungszahl bis 2040 wird von steigenden Zahlen ausgegangen. Das Wanderungssaldo (Zuzüge - Fortzüge) war gegenüber dem Jahr 2017 wieder positiv. Der Druck auf den Wohnungsmarkt Much hat damit zugenommen. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse am Wohnort ist weiter gestiegen. Die Arbeitslosigkeit ist erneut zurückgegangen. Die Kaufkraft ist in Much mit dem Wert von 117. Damit liegt Much 17% über dem Landesdurchschnitt.
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