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Neues kostensparendes Straßengrün

Im Januar 2011 war die über drei Monate andauernde TBL-Baumaßnahme zur Straßeninstandsetzung in der Heinrich-Lübke-Straße zwischen Kreuzbroicher- und von-Knoeringen-Straße auf rund einem Kilometer beendet.

Zum Abschluss der 350.000 Euro teuren Instandsetzung realisierte der Fachbereich Stadtgrün jetzt eine vollkommen neue Straßenbepflanzung – 11 schmalkronige Hainbuchen, schon jetzt rund fünf Meter hoch, die im Frühjahr im hellen Grün austreiben und im Herbst einen leuchtend roten Farbakzent setzen, wurden im Winter entlang der Straße eingepflanzt – unter Berücksichtigung der bestehenden Grundstückseinfahrten und der neu geordneten Verhältnisse im Straßenraum: Leitungen waren verlegt und Stellplätze neu zugewiesen worden.

Baudezernent Wolfgang Mues stellte die Maßnahme heute gemeinsam mit Raimund Gietzen, dem Vorsitzenden der Bezirksvertretung III, und mit den zuständigen Fachleuten aus den Bereichen Stadtgrün, Lothar Schmitz, und Tiefbau, Klaus Timpert, der Presse vor:

Der Baudezernent erläuterte, dass die neu gepflanzten Hainbuchen und die Sommer-Unterpflanzung, die auf mehr als 100 Quadratmeter gelb blüht, nicht nur eine Aufwertung des gesamten Straßenraums und einen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas darstellten, sondern auch als „Leitlinien" für den Straßenverkehr dienten. Sein Dezernat achte schon seit geraumer Zeit im Hinblick auf Straßeninstandsetzungen auf einen ganzheitlichen Ansatz: „Wir sorgen dafür, dass bei Bauarbeiten am Ende auch das Thema Grün im Straßenraum mit bedacht und einkalkuliert wird", sagte Wolfgang Mues. Bezirksvorsteher Gietzen zeigte sich beim heutigen Ortstermin mit der Durchführung der Arbeiten sehr zufrieden.

Besonders wies Dezernent Mues gemeinsam mit Lothar Schmitz auch auf den Kostenaspekt hin:

Das neue Grün an der Heinrich-Lübke-Straße sei erheblich kostengünstiger als die bisherige, aus sieben Pflanzenkübeln bestehende, „provisorische" Straßenbegrünung: Die personalintensive regelmäßig notwendige Bewässerung der Pflanzkübel könne jetzt nämlich eingespart werden.

Die Neubepflanzung mit den konkreten Baumstandorten war im Sommer 2010 in enger Abstimmung mit den Vertretern der Bezirksvertretung III abgestimmt worden.

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Veröffentlicht
28. Februar 2011, 11:32
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