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Rheine/Ibbenbüren/Lengerich, Betrug (Enkeltrick)

(ots) - Der seit Jahren in verschiedensten Varianten bekannte "Enkeltrick" hat am Dienstag (21.10.2014) wieder einmal den Kreis Steinfurt erreicht. Insgesamt fünf Fälle sind aus Rheine, Ibbenbüren und Lengerich bei der Polizei gemeldet worden. Auffällig ist, dass immer ältere Damen angerufen wurden, die älter als 80 Jahre waren. Alle Frauen waren jedoch auf der Hut, ließen sich nicht überrumpeln und ließen die Betrüger abblitzen. Die Polizei warnt dennoch weiterhin vor dieser Masche und bittet auch die Angehörigen, ihre "älteren" Verwandten zu informieren und zu sensibilisieren. Die Polizei ermittelt derzeit in den Fällen, die sich am Dienstag in folgender chronologischer Reihenfolge zugetragen haben. Gegen 11.00 Uhr klingelte bei einer Frau in Rheine-Gellendorf das Telefon. Ein angeblicher Verwandter täuschte eine Notsituation vor und wollte von der Frau 20.000 Euro ergaunern. Um kurz nach 12.00 Uhr gab sich ein Unbekannter bei einer Lengericherin als Enkel aus. Der Dame kam das ganze komisch vor, sie legte den Telefonhörer auf. Um 12.15 Uhr und um 13.00 Uhr versuchten die Betrüger es bei zwei Frauen, die in Rheine wohnen. Ein angeblicher Vetter konnte eine Rheinenserin nicht überzeugen. Sie wurde skeptisch und drohte dem Anrufer mit der Polizei, woraufhin das Gespräch sofort von ihm beendet wurde. Das zweite Gespräch wird dem Anrufer wohl in Erinnerung bleiben. Der Unbekannte wollte sich mit dem Einstieg "Hallo Oma" das Vertrauen der 85-Jährigen erschleichen. Als die Rheinenserin dem Anrufer mitteilte, dass ihr Enkel bei der Polizei sei und er ihr Geld nicht brauche, war das Gespräch zu Ende. Der fünfte Anruf ging in Ibbenbüren ein. Ein angeblicher Vetter brauchte dringend Geld, um eine Wohnung zu kaufen. Mit 48.000 Euro sollte die Frau ihm unter die Arme greifen. Die Beamten appellieren: Die Enkel-/Neffentrickmasche wird immer wieder, mit neuen oder verschiedenen Varianten, angewandt. Informieren Sie bei derartigen Anrufen sofort die Polizei! Seien Sie vorsichtig! Vergewissern Sie sich sofort, mit wem sie telefonieren! Informieren Sie eine Vertrauensperson! Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein.

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Veröffentlicht
22. Oktober 2014, 09:47