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Guxhagen - Versuchter Enkeltrick in mindestens drei Fällen

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(ots) /- Guxhagen Versuchter Enkeltrick in mindestens drei Fällen Tatzeit: 17.07.2019, 12:17 Uhr bis 13:00 Uhr

Heute Mittag haben sich drei verschiedene Bürger in Guxhagen bei der Melsunger Polizei gemeldet. Sie wurden von einer Betrügerin angerufen, haben aber die Enkeltrickmasche durchschaut und aufgelegt.

Eine ca. 25 Jahre alte Frau hatte in der Zeit zwischen 12:17 Uhr und 13:00 Uhr bei zwei Guxhagener und einer Guxhagenerin mit anonymer Nummer angerufen und angegeben, sie sei die Enkelin und ihr würden noch so ca. 30.000,- bis 35.000,- Euro für eine Eigentumswohnung fehlen, die sie gerne erwerben würde. Alle drei Guxhagener reagierten richtig und beendeten sofort das Gespräch. Die weibliche Anruferin hatte hochdeutsch gesprochen.

Tipps Ihrer Polizei gegen den Enkeltrick:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann. - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis. - Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. - Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörige oder anderen Ihnen nahestehende Personen. - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen. - Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110. - Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen. - Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom. - Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.

Schulz, PHK - Pressesprecher -

Ort
Veröffentlicht
17. Juli 2019, 12:16
Autor
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