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Das Kernkraftwerk Tihange in Belgien gehört sofort vom Netz

SPD/FDP bringt entsprechende Resolution ein

Das nur 60 km von Aachen entfernt liegende belgische Kernkraftwerk Tihange ist seit Jahren für seine Probleme und Störfälle bekannt.

Peter Münstermann MdL erklärte in der letzten Ratssitzung, dass die dort betriebene Anlage tausende Risse am Reaktor aufweise. Für den Ernstfall besteht noch nicht einmal ein konkreter Katastrophenschutzplan. Ein Weiterbetrieb sei daher unverantwortbar, die Anlagen müssten sofort vom Netz genommen werden.

In einer entsprechenden Resolution fordert die SPD/FDP-Fraktion daher, die Kernkraftanlage in Tihange unverzüglich und dauerhaft abzuschalten.

Textauszug:

Der Rat der Gemeinde Langerwehe fordert deshalb die Nordrhein-Westfälische Landesregierung und auch die Bundesregierung dringend auf, sich für eine unverzügliche und dauerhafte Abschaltung des Kernkraftwerks Tihange einzusetzen und für einen möglichen nuklearen Ernstfall ein bilaterales Abkommen mit Belgien zu vereinbaren. Daneben bitten wir die Landes- bzw. Bundesregierung, euregionale Katastrophenschutzkonzepte zu erarbeiten bzw. zu überarbeiten, um entsprechende Informationen auf nationaler Seite vorhalten zu können. Gleichzeitig appelliert der Rat der Gemeinde Langerwehe an die Belgische Regierung, die Betriebsgenehmigung für das Kraftwerk Tihange zurückzunehmen.

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Veröffentlicht
10. Juli 2015, 00:00
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