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Schönwettertriathleten die Zweite Ligastart in Altena Ende Juni starteten die Ligamannschaften der Union Biesfeld in Altena zum dritten Wettkampf der Saison. Nachdem der Wettkampf in schlechter Erinnerung geblieben ist, stellte doch vor zwei Jahren vor allem der schlechte Straßenbelag die besondere Herausforderung dar, so präsentierte sich der Asphalt der Neuenrader Straße in diesem Jahr makellos, weil frisch asphaltiert. Bereits vor dem Start brannte die Sonne auf die Wiesen und das Außenbecken des Freibades Dahle und kündete bereits von dem heißen Tag, der allen bevorstehen sollte. Für die Verbandsligisten standen im hüfthohen Nichtschwimmerbereich der Langbahn am Start: Sven Eicker, Marc Grewe, Andreas Spanel und Michael Müller. Die Schwimmdisziplin war das einzige, was an diesem Tag verhältnismäßig flach verlaufen sollte - und sogar nur über 900 m statt der vorgesehenen 1000 m für die Schwimmer der Bahn 2 mit Michael, da sich wohl die Helfer verzählt hatten. Doch zu diesem Zeitpunkt war Sven Eicker bereits unaufholbar auf der Radstrecke um seinen Vorsprung auszubauen. Der Parcours führt sechs mal den Berg hinauf, jedesmal über 150 Höhenmeter. So erreicht man auf gerade mal 40 km Strecke die beachtliche Höhenleistung von 900 m. Zwar konnte Marc das Feld von hinten aufräumen, aber an den etwas schnelleren Sven war kein rankommen mehr. Nach jeder Wende rückte der Punkt der Begegnung immer weiter von der Wende ab. Zu allem Überdruss und derweil deutlich über 30°C im Schatten, den es viel zu wenig gab, führte die anschließende Laufstrecke durch einen schmalen Weg den Berg hinab, nur um ihn dann wieder hoch laufen zu müssen. Das hätte einmalig gereicht, sollte aber gleich vier mal geleistet werden um die 10 km zu vervollständigen. Auch wenn Marc auf der Laufstrecke mit Svens Pace mithalten konnte, so konnte Sven doch etwa mit knapp 5 Minuten Vorsprung die erlösende Ziellinie überlaufen. Andreas und Michael folgten hintendran. So ergab sich immerhin der 10. Platz aus 18 Mannschaften. Die Landesligisten starteten 3o Minuten nach den Herren und hatten dasselbe Pensum vor sich: Julia Hendrich, Uli Meier, Melanie Müller und Monika Schmid. Hier erwies sich Melanie als die stärkste Allround-Athletin, aber dicht gefolgt von Uli, der es nicht ganz schaffte, seinen Schwimmrückstand von 2 Minuten auf der Straße wieder wettzumachen. Etwas später kam Julia ins Ziel und Monika bildete glücklich das Ende des Biesfelder Wettkampftages. Damit belegten sie den 18 Platz von 24. Einigen anderen Athleten ist es auf der Strecke unter der Hitze deutlich schlechter ergangen. Die Ligamannschaften gehen jetzt in die Sommerpause, ehe sie sich am 24. August wieder in Hückeswagen (Landesliga) beziehungsweise am 7. September in Vreden (Verbandsliga) messen müssen. Bis dahin gute Erholung. Hier die Ergebnisse: Verbandsliga Mitte: 16. Sven Eicker 21. Marc Grewe 50. Andreas Spanel 58. Michael Müller Landesliga Mitte: 51. Melanie Müller 52. Uli Meier 63. Julia Hendrich 79. Monika Schmid
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Anja Reddert und Wolfgang Schröder beim Indeland-Triathlon Indeland Triathlon Olympische Distanz Es war ein gut besuchter Triathlon, der die Sparten Volks-, Olympische (1,5-44-10) und Mitteldistanz (1,9-88-20) sowohl als Einzelstarter als auch in Form einer Staffel anbot, und das zu humanen Preisen. Die Abholung der Unterlagen erfolgte 1 km vom Parkplatz entfernt im Rathaus von Aldenhoven. Man hatte 3 Beutel (jeweils einen für Wechselzone 1 + 2, sowie den After-Race-Beutel fürs Duschen danach). Als Zugabe gab es einen Rucksack. Die Abgabe der ersten beiden Beutel erfolgte unweit vom Ziel. Danach konnte man sich mit dem Wechselbeutel für WZ 1 auf den Weg machen. Dann waren es noch etwa 10 km per Rennrad an Wiesen und Feldern vorbei, auch an ein paar Kreuzungen, die zu überqueren galt. Beim Passieren der Wettkampf-Radstrecke musste mehrmals gewartet werden, da hier die Mitteldistanzler bereits mit Rad unterwegs waren. Letztlich ein Triathlon der längeren Wege, aber auch nicht anders machbar war. Am Ende wurde die Zeit sehr knapp, und der Bike-Check-In zog sich etwas. Dann mal eben das Rennrad abgestellt, ab in den Neo und dann noch ca. 1,5 km Laufen bis zum Schwimmstart am Seeufer. Es war zu spät... 2 min nach 11 Uhr war man doch angekommen. Rein ins Wasser und dann geschwommen, bis zur Wendeboje und wieder zurück zum 400 m versetzten Schwimmausstieg. Nach 41:13 (waren effektiv nur 39:13, aber die Startuhr zählte ab 11 Uhr) min war das auch absolviert, einen langen Weg rauf laufen/gehen zur Wechselzone gehörte ebenfalls dazu. Anja hat dann die nächste Startgruppe genommen und ist um 11.15 Uhr mit der 2. Kurzdistanzgruppe gestartet. Die Startuhr lief trotzdem ab 11 Uhr. Die Nettoschwimmzeit bei Anja betrug 45 min. Das Radfahren auf der ersten Hälfte der Strecke war mit viel Rückenwind versehen, danach musste man etwas mehr treten gegen den Wind, und am Tagebau Inden gab es auch noch mehrere kleine Steigungen zu bewältigen. Es waren keine 44 km wie vom Veranstalter angegeben, sondern fast 50 km nach eigener Messung. Insgesamt waren es doch an die 250 HM die es zu bezwingen galt. Die Schiedsrichter waren auch hier präsent, jedoch blieb alles im Rahmen. Dann die lange Gerade rauf nach Aldenhoven und endlich angekommen in WZ 2, wo der Wechsel relativ problemlos von statten ging. Das Laufen über Teerstraßen und Landwege mit jeweils 2 Getränkestationen wurde vom Publikum im Zielbereich und auch im Ort Aldenhoven unterstützt. Wolfgang finishte in 03:32 Std. Dies ergab Platz 36 von 40 in der M50, Gesamtplatz 259. Anja hat gefinished in 04:12 Std. (d. h. eigentlich in 03:57 Std.). Dies ergab Platz 7 von 7 in der W40, Gesamtplatz 72. Die Zielverpflegung war vielfältig und liebevoll zubereitet. Getränke gab es auch im Ziel genügend. Die Abholung des Rennrades in der Nähe vom Ziel und der beiden Beutel (500 m weiter) war gut organisiert. Jedoch muss man aber viel Zeit einplanen, um vom Blausteinsee pünktlich zu starten… Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Indelantriathlon!
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