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Parkplatznot in Kürten-Dürscheid Fraktion der BfB Kürten Freie Wähler e.V. sieht höheren Párkplatzbedarf Liebe Bürgerinnen und Bürger, am 20.06.2018 hat der Rat getagt. Wie wurde in der Situation "Dürscheid" entschieden? Wenn Sie diesen Artikel lesen, werden sie es bereits wissen. Ich möchte aber noch einmal ausholen, wie wir als BfB die Situation sehen und was wir in unserem Rahmen tun konnten. Tagtäglich erlebe ich die gleiche Situation, wie viele von Ihnen auch, wenn ich durch unsere schöne Gemeinde fahre. Ich sehe die Querparker, zweite Reihe Parker und und und. Durch manche Ortsteile möchte man zu bestimmten Uhrzeiten gar nicht mehr durchfahren, es sei denn, man muss. Wir als BfB setzen uns, wo immer es geht, für den sozialen Wohnungsbau ein. Das bedeutet in der Verantwortung auch mit Weitsicht zu entscheiden, wie zum Beispiel das Verkehrsaufkommen, das immer stärker wird, entsprechend zu werten und zukunftsorientiert zu berücksichtigen. Daher konnten wir als BfB im letzten BPU-Ausschuss vom 16.05.2018 dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan 32 für das Wohnungsbauprojekt "Winterberger Straße" nicht zustimmen. Hier soll die Anforderung von mindestens 1,0 Stellplätze pro Wohneinheit ausreichend sein. Das sehen wir als BfB nicht so! Die zahlreichen schriftliche Widerstände von Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, sowie die Bürgerinnen und Bürger, die im vorangegangenen BPU Ausschuss zu diesem Thema, um Wortbeitrag gebeten hatten, haben unsere Haltung bestärkt und untermauert. Die gefühlte tägliche Wahrnehmung ist eine andere als die Paragraphenargumente mit Erfahrungswerten, die etwas anderes sehen und auf den ÖPNV verweisen. Unsere weiterführende Argumentation im Ausschuss, dass in den Verkehrsbesprechungen der letzten 2 Jahre gefühlt jeder zweite Tagesordnungspunkt Probleme mit Parkverhalten beinhaltete, war ebenfalls nicht genug, um ein Umdenken im Ausschuss zu einer Mehrheit zu bewegen, die Anzahl der Stellplätze zu erhöhen. Die BfB hatte im BPU-Ausschuss den Antrag gestellt, mindestens 1,5 Stellplätze pro Wohneinheit festzulegen. Lediglich die SPD konnte unseren ausführlichen Argumenten folgen und stimmte ebenfalls für unseren Antrag. Gereicht hat es leider trotzdem nicht. Die Mehrheit war strikt dagegen. Wenn man bedenkt, was alles in Dürscheid, aber auch Richtung Spitze oder entgegen gesetzt Richtung Biesfeld geplant ist, zu bebauen oder sich schon im Bau befindet, dann muss ich zwangsläufig von einer höheren Schlagzahl an Fahrzeugen ausgehen. Die Zulieferer für den möglichen neuen und großflächigen Vollsortimenter in Dürscheid zum Beispiel. Der Pendlerverkehr zum neuen Wohngebiet Biesfeld West. Alle Neubauten werden sicherlich Besuch von Hermes, DPD, UPS, Familie und Freunde usw. erhalten, die ja auch irgendwo halten/parken müssen, wenn auch nur kurzfristig. Das alles kann aus unserer Sicht nicht ohne entsprechende bzw. ausreichende Parkplatzsituationen entzerrt werden. Das wird aber für die Zukunft nicht das einzige Problem sein, Bechen lässt grüßen und kann ein schönes Lied davon singen. Ein Ende des höheren Verkehrsaufkommens ist längst nicht in Sicht. Hier müssen wir alle, Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung eine Lösung finden. Sie erreichen die BfB Kürten unter 0175/ 6037719 oder mich direkt unter Peter Brülls (Fraktion BfB Freie Wähler e. V.) **Ratsmitglied im Bau-, Planungs und Umweltausschuss
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