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Bei Schnee und Glätte im Einsatz für die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis Kreisstraßenmeisterei sorgt für befahrbare Straßen Rheinisch-Bergischer Kreis. Mitte November war es wieder soweit: Der Winter ist im Rheinisch-Bergischen Kreis angekommen und führte zu ersten glatten Straßen. Ein Fall für die Mitarbeiter der Kreismeisterstraßenmeisterei, die nach Wermelskirchen ausrückten, um dafür zu sorgen, dass die Straßen gut und sicher befahrbar sind. Ausgangspunkt ist dabei immer die Kreisstraßenmeisterei in Kürten-Herweg. Dort werden die Räumfahrzeuge mit Streusalz beladen und starten auf ihre Touren, um die Straßen zu räumen und passierbar zu machen. Der Rheinisch-Bergische Kreis ist als Straßenbaulastträger für die Kreisstraßen sowie die Rad/Gehwege in den Städten und Gemeinden in der Region zuständig. Im Zuge dessen ist der Kreis zum Winterdienst verpflichtet. Es wurden optimale Streckenverbindungen erarbeitet, sodass das Kreisgebiet in drei Streubezirke auf einer Strecke von 226 Kilometern und drei Streu-Räumbezirke mit einer Länge von insgesamt 367 Kilometern aufgeteilt wurde. Diese weiten Strecken kommen dadurch zustande, dass kein zusammenhängendes Netz aus Kreisstraßen besteht, sondern die Kreisstraßen über Gemeinde-, Landes- sowie Bundesstraßen angefahren werden. Der Winterdienst wird mit einem Fuhrpark von den drei kreisansässigen Unternehmen, Paul Klug aus Overath, Innovative Dienstleistungen Habers GmbH aus Overath sowie Tiefbau Stark GmbH aus Wermelskirchen, durchgeführt. Damit die Bürgerinnen und Bürger bereits im Berufsverkehr auf geräumten Straßen fahren können, gibt es bei der Kreisstraßenmeisterei einen 24 Stunden Bereitschaftsdienst. Die Kontrollfahrten finden in der Regel nachts ab 2 Uhr und abends ab 18 Uhr statt. Bei schwierigen Witterungen, wie Schnee und Eisregen rücken die sechs Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei natürlich öfter aus. Drei Silos mit einem Fassungsvermögen von je 100 Tonnen Auf dem Gelände der Kreisstraßenmeisterei befinden sich drei Salzsilos, die je 100 Tonnen fassen. Zwei der drei Silos sind für den Rheinisch-Bergischen Kreis vorgesehen und eins für die Gemeinde Kürten. In den Jahren 2016 bis 2018 wurden durchschnittlich 560 Tonnen Salz für den Winterdienst benötigt. Das trockene Salz wird auf dem Streuteller mit einer Sole befeuchtet. Das Salzgemisch bleibt dadurch auf der Fahrbahn haften und die gefrorenen Stellen beginnen sofort zu tauen.
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