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Erster E-Mobilitäts-Flashmob in Kürten

Treffen der E-Mobil-Fahrer auf dem Karlheinz-Stockhausen-Platz

Organisator Patrick Walraf freute sich am Sonntag, 20.11.2016, zahlreiche E-Mobil-Fahrer auf dem Karlheinz-Stockhausen-Platz in Kürten zum ersten E-Mobilitäts-Flashmob begrüßen zu können. Dass viele Teilnehmer auch aus Kommunen außerhalb Kürtens kamen, zeigte das große Interesse an dieser Veranstaltung. Über das Elektro Autoforum „GoingElectric" wurde dieses erste Treffen angekündigt, dass insbesondere dazu dienen sollte, der Öffentlichkeit die umweltbewusste Nutzung von E-Fahrzeugen näher zubringen. Diese umweltschonenden Fahrzeuge werden 100% emissionsfrei ohne giftigen Feinstaub und CO2, ohne Kohlenmonoxid und Stickstoff betrieben. Sofern Ökostrom für das Aufladen der Akkus genutzt wird, wird das E-Mobil zum atom-und kohlestromfreien Null-Emissionsauto. Bei der rasant fortschreitenden Entwicklung von E-Fahrzeugen, vom Kleinwagen bis hin zur Oberklasse, ist es auch heute schon möglich, die individuelle Mobilität konsequent ökologisch zu gestalten. Die Reichweite der zurzeit auf dem Markt befindlichen E-Fahrzeuge reicht von ca. 150 bis 200 Kilometern bei Mittelklassewagen bis hin zu 450 bis 500 Kilometern bei den Oberklasse-Modellen. Wichtige Vorteile für den Erwerb eines Elektromobils gegenüber Autos mit Verbrennungsmotoren sind u.a. die niedrigen Verbrauchskosten, der Entfall der KFZ-Steuer für die ersten 10 Jahre, die staatliche Förderung von 4.000 € beim Neukauf und die wesentlich geringeren Service- und Werkstattkosten. Besonders wichtig erscheint der Aspekt des Umweltschutzes. Treibhauseffekt und Klimawandel werden nachhaltig positiv beeinflusst damit auch unsere nachfolgenden Generationen nicht weiter mit schädlichen Abgasen belastet werden. Da alle großen Automobilfabrikanten an der Weiterentwicklung und Optimierung der umweltschonenden Technik arbeiten werden sicherlich in naher Zukunft auch E-Fahrzeuge im mittleren Preissegment mit relativ hoher Reichweite auf dem Markt angeboten. Der weitere Ausbau der Schnellladestationen - auch an Autobahnraststätten - wird ein weiteres wichtiges Ziel sein, um das alternative Fahren mit Strom für eine größere Verbrauchergruppe attraktiv zu gestalten. Unter den Teilnehmern der Emobilisten war auch der Münchner Ingenieur Ludwig Merz, der mit zwei französischen Studenten und der finanziellen Unterstützung durch Sponsoren eine Motorikscha (Tuk-Tuk) zum Elektrofahrzeug umbaute. Im Zuge dieses Projektes haben die Forscher 2015 mit dem dreirädrigen Solar-Tuk Tuk die 20.000 Kilometer lange Reise von Bangkok zur Weltklimakonferenz nach Paris unternommen. Zurzeit ist der Münchner Merz dabei, mit einem Kompagnon ein Start-Up-Unternehmen in Berlin zu gründen, das den Kunden neben einer individuellen Beratung auch den Kauf eines E-Fahrzeuges in einem Internet-Shop ermöglichen soll. Über alles, eine sehr interessante Veranstaltung in Kürten, der sich ein Erfahrungsaustausch im rathausnahen Café anschloss. Eine Probefahrt mit den vorgestellten E-Modellen war selbstverständlich möglich. Der Rundblick wird weitere Treffen in der Region frühzeitig bekanntgeben. Nähere Informationen zum Thema „E-Fahrzeuge"erhalten Sie auch unter www-goingelectric.de (RMG)

E-Mobile und Interessenten beim E-Mobilitäts-Flashmob in Kürten (Foto RMG)

Auch ein Elektroauto der Oberklasse (Tesla) ist mit von der Partie (Foto RMG)

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Veröffentlicht
08. Dezember 2016, 00:00
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