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(ots) /- Dienstag, 3. September 2019, 7.49 Uhr, Alte Landstraße, Kaiserswerth Ausgetretenes Chlor in einem Technikraum sorgte am Morgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Fünf Kinder und die Erzieherinnen einer Kindertagesstätte konnten vor Eintreffen unverletzt das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr Düsseldorf führte Messungen durch und beseitigte das ausgelaufene Chlor mit speziellem Chemikalienbinder. Der 63-jährige Hausmeister kam nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt in ein Krankenhaus. Nach drei Stunden war der Einsatz beendet. Am Dienstagmorgen alarmierten Mitarbeiter eines Internats mit Kindertagesstätte die Feuerwehr Düsseldorf. Der Hausmeister hatte in einem Technikraum im Keller des Kindergartens einen Defekt an der Chloranlage für ein Außenschwimmbecken festgestellt. Geistesgegenwärtig konnte der Mann die Leckage sofort verschließen, warnte die Erzieherinnen mit den fünf Kindern in dem Hort und verließ richtigerweise mit allen zusammen das Gebäude. Bereits wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ein. Sofort kümmerten sich Notfallsanitäter der Feuerwehr um die medizinische Erstversorgung des 63-Jährigen. Er hatte eine unbestimmte Menge des ätzenden Chlors eingeatmet und musste anschließend zu weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Erzieherinnen und die fünf Kinder wurden ebenfalls von Notarzt untersucht, sie blieben alle unverletzt. Zeitgleich ging ein Messtrupp der Feuerwehr in den Keller und stelle im Technikraum eine circa zwei Quadratmeter große Flüssigkeitslache fest. Mit dem Messgerät konnte in dem Raum eine erhöhte Chlorkonzentration festgestellt werden. Durch einen weiteren Trupp - ausgerüstet mit Atemschutz und einem Chemikalienschutzanzug - wurde mit einem speziellen Bindemittel die Chemikalie aufgenommen. Anschließend konnte diese in dichtschließenden Kunststoffbehälter verpackt werden. Der Eigentümer stimmt sich im Anschluss mit dem Umweltamt wegen der fachgerechten Entsorgung ab. Nach der Reinigung des Technikraums, hat die Feuerwehr das komplette Gebäude mit Hochleistungslüftern von dem Chlorgeruch befreit. Anschließend erfolgten noch Messungen, die dann keine Chlorkonzentrationen mehr nachweisen konnten. Die Feuerwehr Düsseldorf beendete nach rund drei Stunden den Einsatz. Vor Ort waren bis zu 60 Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte der Wachen Flughafenstraße, Quirinstraße, Münsterstraße, Behrenstraße, Hüttenstraße, Werstener Feld, Posener Straße sowie die Freiwilligen Feuerwehren Kaiserswerth und Umweltschutzzug.
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