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(ots) /- Zwei Senioren aus Twistetal und einem Korbacher Ortsteil erhielten am Montag vergangener Woche einen Anruf von Betrügern, die ihnen einen vermeintlichen Gewinn vorgaukelten. Im Twistetaler Fall wurde eine Gewinnsumme von zunächst 47.000 Euro in Aussicht gestellt. Dazu mussten aber zunächst 910 Euro Bearbeitungsgebühren überwiesen werden, was die 58jährige vermeintliche Gewinnerin auch per Online-Banking tat. Gestern erhielt sie dann einen erneuten Anruf, bei dem ihr ein Gewinn von 150.000 Euro versprochen wurde. Dazu müsse sie allerdings erst eine Versicherung in Höhe von 9.000 Euro abschließen. Als sie am Telefon erklärte, dass sie bereits Anzeige bei der Polizei erstattet habe, wurde das Gespräch beendet. Im Fall eines 67jährigen Rentners aus einem Korbacher Ortsteil wurde eine Gewinnsumme in Höhe von 149.000 Euro versprochen. Er ließ sich auf die Sache ein und verschickte per DHL-Expressversand eine Bearbeitungsgebühr von 2.930 Euro nach Georgien. Als er gestern einen erneuten Anruf erhielt und eine weitere Bearbeitungsgebühr in Höhe von 7.980 Euro zahlen sollte, ging er zur Bank, um dafür einen Kredit aufzunehmen. Der Bankangestellte durchschaute die Betrugsmasche und informierte den Rentner, der dann sofort Anzeige bei der Polizei erstattete. So schützen Sie sich vor dem Betrug am Telefon: - Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben - insbesondere wenn die Einlösung des Gewinns an Bedingungen geknüpft ist! - Lassen Sie sich von angeblichen Amtspersonen am Telefon nicht unter Druck setzen. Angehörige deutscher Strafverfolgungsbehörden würden Sie niemals am Telefon zu einer Geldüberweisung nötigen! Bei echten Gewinnen müssen Sie kein Geld im Voraus überweisen! - Geben Sie telefonisch keine persönlichen Informationen weiter: keine Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Informationen zum persönlichen Umfeld! - Ändern Sie gegebenenfalls Ihre Rufnummer, um zukünftig nicht belästigt zu werden! - Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie bereits Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei unter 110 - Achten Sie auch auf Ihre Angehörigen, Freunde, Ihre Nachbarn, Kunden und Patienten und informieren Sie diese vorsorglich über die genannten Tipps! Jörg Dämmer Polizeihauptkommissar
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