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(ots) /- Die Polizei zieht Bilanz nach dem gestrigen Speedmarathon: An den insgesamt 23 Messstellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren 4,1 % der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Die etwa 50 eingesetzten Polizistinnen, Polizisten und Bedienstete der Städte und Kommunen führten die Kontrollen von 06.00 bis 22.00 Uhr an den vorab bekannt gegebenen Gefahrenstellen durch. Zum Ergebnis teilte der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Polizeihauptkommissar Volker König, Folgendes mit: Insgesamt fuhren 4310 Fahrzeugen durch die Kontrollstellen, davon waren 178 Fahrerinnen oder Fahrer zu schnell. Bei 161 Fällen handelt es sich um Geschwindigkeitsverstöße im Verwarnungsgeldbereich, 17 Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Bußgeld und Punkten in der Verkehrsdatei in Flensburg rechnen. Ein Fahrer erwartet darüber hinaus ein Fahrverbot. Bei weiteren 16 Verkehrsteilnehmern stellten die Polizisten Verkehrsordnungswidrigkeiten wie Telefonieren mit dem Handy oder Gurtverstöße fest. Gegen drei Fahrer leitete die Polizei Strafverfahren ein, in einem Fall wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und in zwei Fällen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss. Das Ergebnis der Kontrollen beim Speedmarathons im Landkreis Waldeck-Frankenberg bewertete Volker König als Erfolg. Durch die umfangreiche Berichterstattung in allen Medien ist das Unfallrisiko "Geschwindigkeit" in den Fokus gerückt worden. Die Beanstandungsquote war niedriger als an anderen Tagen, es ist also langsamer gefahren worden als sonst. Allein das ist schon ein Erfolg. Dirk Richter Kriminalhauptkommissar
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