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(ots) In der Nacht von Samstag auf Sonntag wollte die Polizei einen Autofahrer in Frankenberg anhalten. Dieser entzog sich der bevorstehenden Kontrolle durch Flucht. Die Frankenberger Polizisten konnten den Fahrer aber anschließend ermitteln. Da der Verdacht auf Drogenfahrt bestand, wurde bei ihm eine Blutentnahme angeordnet. Kurz nach Mitternacht fiel der Streife in der Röddenauer Straße in Frankenberg ein kleiner Opel auf. Da der Fahrer offensichtlich der Polizei nicht begegnen wollte, fuhr er kurz über das Gelände einer Tankstelle und anschließend weiter in Richtung stadtauswärts. In der Ruhrstraße sollte das Auto mit der Leuchtanzeige "Stopp Polizei" angehalten werden. Das Anhaltezeichen missachtete der Autofahrer, er beschleunigt stark und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Röddenau. Die weitere Flucht führte mit quietschenden Reifen durch Röddenau, teilweise durch 30-er-Zonen, auf die Bundesstraße 253 in Richtung Battenberg und die Kreisstraße 128 in Richtung Burgwald-Birkenbringhausen. Ab diesem Bereich hatte die Streife aufgrund der rücksichtslosen Fahrweise des flüchtenden Opelfahrers, er kam teilweise sogar von der Fahrbahn ab und gefährdete beim Überholen auch andere Verkehrsteilnehmer, keinen Sichtkontakt mehr. Anschließende Ermittlungen ergaben einen Hinweis auf den Fahrer. Der Opel konnte schließlich in einem Burgwälder Ortsteil festgestellt werden, kurz darauf konnte auch der tatverdächtige Fahrer angetroffen werden. Bei dessen Überprüfung ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum, so dass die Polizisten eine Blutentnahme anordneten. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahren unter Drogeneinfluss und Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Dirk Richter Kriminalhauptkommissar
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(ots) Am Freitag in der Zeit von 14.00 bis gegen 23.30. Uhr führten Polizeibeamte aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg erneut Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunktthema "Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr" durch. Bei den Kontrollen im Stadtgebiet von Korbach und in der Gemeinde Vöhl stellten sie insgesamt fünf Autofahrer fest, die unter Drogeneinfluss standen und dadurch auch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellten. Die Polizei kündigt weitere Kontrollen an. Alle fünf Autofahrer wurden im Rahmen der Kontrollen angehalten. Da sich bei den Überprüfungen Hinweise auf Drogenkonsum ergaben, führten die Polizisten freiwillige Drogenschnelltests durch. Dabei bestätigte sich der Verdacht, so dass bei den Autofahrern Blutentnahmen angeordnet wurden. An den Sonderkontrollen waren sachkundige Polizeibeamte aller vier Polizeistationen des Landkreises Waldeck-Frankenberg beteiligt. Sie leiteten gegen alle fünf Autofahrer, Männer im Alter von 19 bis 32 Jahre aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter Drogeneinfluss ein. Entscheidend für die weitere Strafverfolgung und die Fahrerlaubnisse werden auch die Ergebnisse der Untersuchungen der Blutproben sein. Neben den unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrern fielen noch andere Verkehrsteilnehmer negativ auf: Vier Fahrer von Kraftfahrzeugen waren nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisse. Auch gegen sie wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das aus Sicht der Polizei erfreuliche Ergebnis der Kontrollen vom Freitag: Von den angehaltenen Verkehrsteilnehmern stand keiner unter Alkoholeinfluss. Die Polizei weist im Zusammenhang mit dem Kontrollergebnis nochmal auf Folgendes hin: Die Dauer der Wirkung von Drogen wird oft unterschätzt. Nach der Einnahme von verbotenen Drogen darf man tagelang kein Fahrzeug führen. Diese Substanzen sind nachweisbar, wie auch die Sonderkontrollen vom Freitag belegen: Einige Autofahrer gaben nach den Drogenvortests zu, dass sie einen oder mehrere Tage vorher Haschisch oder Marihuana konsumiert hatten. Da die Polizei davon ausgeht, dass deutlich mehr Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen auf Waldeck-Frankenbergs Straßen unterwegs sind, als die, die bei den Verkehrsunfällen oder alltäglichen Kontrollen auffallen, wird es auch zukünftig im Landkreis weitere Sonderkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr geben. Dirk Richter Kriminalhauptkommissar
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