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Oberpleis. Am Samstag, den 13. Juli 2019, feierte die Kita Rappelkiste in Oberpleis ihr jährliches Sommerfest. Eingeladen waren neben den Kindergartenkindern und ihren Familien auch die neuen Kinder mit ihren Eltern, die ab dem kommenden Kindergartenjahr die Kita besuchen werden. Das Motto in diesem Jahr lautete „Zirkus“. Dazu hatten sich alle Kinder gemeinsam für den Namen „Zirkus Regenbogen“ entschieden, die gesamte Kita bunt dekoriert und für die Eltern, Geschwister und Großeltern eine Zirkusshow einstudiert, die sie auf dem neu renovierten Außengelände aufführten. Die Kinder traten als Löwen, Akrobaten, Seiltänzer, Zauberer & Clowns auf. Die Löwen sprangen durch einen Feuerreifen, die Seiltänzerinnen balancierten wagemutig über ein Zirkusseil und machten dabei besondere Tanzfiguren die Clowns brachten das Publikum mit ihren Albernheiten zum Lachen und die Zauberer verzauberten mit ihren spannenden Tricks das Publikum. Im Anschluss an die Aufführung wurde bei guter Stimmung gemeinsam gegessen, getrunken und gespielt. Die Kindern konnten an Aktionsständen z.B. Zirkusbilder malen oder sich im Dosenwerfen üben. Alle Gäste hatten genügend Zeit, sich untereinander auszutauschen und kennenzulernen. Am Ende wurde den Vorschulkindern noch die Schultüte übergeben, die die Väter für sie in der Kita gebastelt haben. Unter der neuen Leitung, Santana Knappe stehen im kommenden Kindergartenjahr einige positive Veränderungen an. „Wir wollen als frisch aufgestelltes Team gemeinsam neue Projekte angehen und beispielsweise eine Kooperation mit einem Altenheim zum Thema „Alt und Jung“ starten. Auch die Stärkung der Ich-Persönlichkeit der angehenden Vorschulkinder wird ein wichtiges Thema sein. Zudem wollen wir mehr in die Öffentlichkeit treten und an Veranstaltungen wie dem diesjährigen Apfelfest teilnehmen“, so Frau Knappe.
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Politik am Mittag mit Lars Schäfers von der Katholisch Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach am 07.05.2019 im AZK Die katholische Soziallehre hat in der jungen Bundesrepublik Deutschland eine große Rolle gespielt, so leitete Lars Schäfers von der Katholisch Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach sein Impulsreferat ein. Das Grundgesetz und das Wirtschaftsmodell der Sozialen Marktwirtschaft sind beeinflusst von der Katholischen Soziallehre. Das christliche Menschenbild, das Prinzip der Subsidiarität oder die soziale Verantwortung des Eigentums sind Grundgedanken aus Lehrschreiben der Päpste, die in Deutschland nicht nur von den Bischofskonferenzen früherer Jahre aufgenommen, sondern breit in der westdeutschen Gesellschaft diskutiert wurden. Die Unionsparteien von CDU/CSU übernahmen verschiedene Inhalte der Katholischen Sozialehre in ihre Programmatik. Nach Überzeugung von Lars Schäfers, katholischer Theologe, hat aber die katholische Soziallehre nichts Statisches, obwohl diese auf gleichbleibenden Prinzipien wie Gerechtigkeit, Solidarität und Subsidiarität beruht. Im Gegenteil: Sie ist eine immerwährende Baustelle, auf der ständig gearbeitet wird. Sie hat auf aktuelle Fragen, wie der Globalisierung oder der Digitalisierung Antworten zu geben. Papst Franziskus hat ökologische Fragen jüngst thematisiert, wie den Klimawandel und die Notwendigkeit für mehr Nachhaltigkeit eingefordert, welche die Ressourcen der Erde schont. Immer wieder ist katholische Soziallehre gefordert, mehr Gerechtigkeit einzufordern, wie einen gerechten Lohn für alle Arbeitnehmer. Hierbei kann sich die Soziallehre auf die Bibel berufen, die bereits im Alten Testament eine gerechte Entlohnung einforderte (vgl. Jesus Sirach 34,27). Lehrschreiben der Päpste motivieren immer wieder zu neuen politischen Wegen, so erinnerte Schäfers an das Rentenmodel der Katholischen Sozialverbände. Der Referent charakterisierte die katholische Soziallehre als Gerechtigkeits- und Liebesethik zugleich. In einer sich anschließenden Diskussion wurde hervorgehoben, ob nicht der kirchliche Einfluss im Schwinden begriffen sei. Aktuelle Prognosen gingen davon aus, dass die Kirchenmitgliedschaft bis 2060 um 50% sinken werde. Entscheidend, so lautete der Konsens im Plenum, sei aber, dass die politischen Ideen attraktiv sind. Wenn Impulse aus der katholischen Soziallehre sozial gerechte Wege aus Problemen aufzeigen, werden die Vorschläge auch für Menschen außerhalb der Kirchen attraktiv sein. Karsten Matthis Geschäftsführer
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