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Frühjahrskonzert der Bläserfreunde Niederdollendorf unter dem Titel „Bilder einer Ausstellung“ von Hubert Stock Am Samstag nach Ostern fanden wieder sehr viele Besucher den Weg in die Aula der CJD Schule in Königswinter zum traditionellen Frühjahrskonzert der Bläserfreunde. Ihre Erwartungen sollten auch diesmal nicht enttäuscht werden, sie erlebten einen stimmungsvollen Konzertabend. Die einzelnen Werke wurden durch interessante und auf die Musik bezogene Bilder auf einer Leinwand begleitet. Die Musiker, mit ihrem Dirigenten Dirk Wachtler an der Spitze eröffneten den Reigen der musikalischen Ausstellung mit einem mitreißenden und einprägsamen Marsch aus der Feder des Komponisten Alan Silvestri, den Captain America Marsch. In bekannter Weise übernahm Heike Schwarz an diesem Abend wieder die Moderation. Unter den Ehrengästen begrüßte der Vorsitzende Markus Keil den Bürgermeister Peter Wirz, den Stellvertretenden Vorsitzenden des Volksmusikerbundes NRW-Kreisverband Bonn-Rhein-Sieg Joachim Heinrich und zahlreiche Ehrenmitglieder sowie viele Freunde und Förderer des Vereins. Als ein wirklich feuriges Stück entpuppte sich die Rhapsody for Concert Band. Brillant dargeboten klang die Komposition zu einer alten irischen Sage. Die Kapelle setzte ihre Darbietungen mit dem „Marsch unter der Siegesflagge“ von Josef Pecsi-Prichystal, einem früheren Stabkapellmeister in der ungarischen Nationalarmee fort. Es folgte eine musikalische Geschichte über Matrosen auf der Nordsee,. Das Stück „Waterkant“ endete mit dem berühmten und fröhlichem Shanty-Lied „Hamburger Veermaster“ Die Musiker setzten ihre Darbietungen mit der Ballade für Flügelhorn „My Dream“ fort. Als Solist tat sich Fabian Wachtler hervor. Weiter hörten die zahlreichen Zuhörer beliebte und bekannte russische Melodien unter dem Titel „Wo die Wolga fließt“ bearbeitet von Hans Kolditz und Dirk Wachtler. Vor der Pause erlebten die Zuhörer noch eine Polka von Mathias Rauch für großes Blasorchester und sie genossen romantische und wohltönende „Böhmische Liebe“ in feinsten Klängen. Nach der Pause wurden zunächst die Saxophonistin Sandra Jung für 20 Jahre Mitgliedschaft bei den Bläserfreunden geehrt. Sandra Jung ist auch zur Zeit Schriftführerin des Vereins. Eine besondere Ehrung erhielt der Dirigent Dirk Wachtler für 15 Jahre Dirigententätigkeit bei den Bläserfreunden. Beide erhielten aus der Hand des Vertreters des Volksmusikerbundes jeweils eine Urkunde und die passenden Ehrenzeichen. Begeisterung erzeugte nach der Pause auch die Nachwuchskapelle „Die kleinen Bläserfreunde“ unter der neuen Leitung von Anton Salow. Musikstudent aus Köln, der seit einigen Monaten den als Dirigent ausscheidenden Michael Frohwein“ ersetzt. Nach dem Stück „Fantasia“ von Kurt Gäble folgte „T-Bone Tricks“, einem lustigen Posaunensolo gespielt von Jan Dobrzanski und eine musikalische „Fiesta“ von Fritz Neuböck. Die „Großen“ setzten ihren musikalischen Galleriebesuch mit der „Toccata in D Menor“ von Johann Sebastian Bach fort, bei dem Lukas Keil als Schlagzeugsolist besonderen Aplaus erhielt. Es folgte ein musikalischer Spaß mit der „Südbömischen Polka“ Dirk Wachtler hatte diese kleine aber feine Aufführung vorbereitet, bei der der „Vollautomatische Dirigent „BFN 19-63 mitttels einer Fernbedienung von Hubert Stock in Szene gesetzt wurde. Play, Pause, Leise, Laut, Zeitlupe sowie einige Qualitäten des Cyverdirigenten, um nur einige zu nennen, konnten die Zuhörer bestaunen. Es funktionierte verblüffend gut- nicht zuletzt dank der Präzision der Musiker, die sich an diesem Abend sehr bereitwillig fernsteuern liessen. Es folgte zum Abschluss des gelungenen Konzertes ein Hit aus den 70er Jahren unter dem Namen „Music“ von John Miles. Das begeistere Publikum lies die Musiker ohne mehrere Zugaben natürlich nicht von der Bühne. „Zwei Supermänner“ Dirk Wachtler und sein Sohn Sebastian spielten das gleichnamige Werk als Bravoustück. Es folgte der „Seeteufel“ Graf Luckner-Marsch und zum Schluß folgte der krönende Abschluss des Konzertabends ein Lied mit einem wunderbaren Gefühl zu wissen, wo zu Hause und wo Heimat ist von der Gesangsgruppe Paveier „Heimat es“
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