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(ots) /- Mit starken Kräften hat die Polizei Köln am Sonntag (11. November) anlässlich der diesjährigen Sessionseröffnung unzähligen feiernden Jecken zur Seite gestanden. Angesichts eines frühzeitigen, sehr erheblichen Besucheraufkommens, hohen Alkoholkonsums und daraus resultierenden Aggressionspotentials war die deutlich erkennbare Polizeipräsenz immer wieder gefragt. Bis in die frühen Morgenstunden (12. November) mussten die Polizisten 168 Platzverweise aussprechen. 54 überwiegend hochalkoholisierte Personen verbrachten den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam. Fünf Tatverdächtige wurden von den Polizeikräften vorläufig festgenommen. Des Weiteren fertigten die Beamten bislang insgesamt 101 Strafanzeigen, davon allein 43 wegen Körperverletzungen. 13 Taschendiebstähle und 4 Raubstraftaten wurden zur Anzeige gebracht. In zehn Fällen wurden Strafanträge gestellt, nachdem feiernde Frauen von Tatverdächtigen oberhalb der Bekleidung am Gesäß oder im Intimbereich berührt worden waren. Ein kostümiertes Pärchen wurde wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses angezeigt, nachdem es den Geschlechtsverkehr im Freien ausgeübt hatte. Ein Karnevalist muss sich wegen exhibitionistischer Handlungen verantworten. Die Kripo Köln ermittelt zudem wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung gegen einen in der Altstadt Festgenommenen. Dieser wurde nach Vernehmung und Prüfung von Haftgründen wieder entlassen. In einem weiteren Ermittlungsfall hatte eine Kölnbesucherin später in ihrer Heimatbehörde Angaben darüber gemacht, zeitweise von unbekannten Tatverdächtigen in einem Raum eingesperrt worden zu sein. Gegen 23 Uhr fanden Mitarbeiter der Deutsche Bahn AG auf dem Bundesbahngleis nahe der Haltestelle Trimbornstraße in Kalk eine männliche Leiche. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelte es sich um einen Kölner (51), der sich zuvor - Zeugenangaben zufolge - hochalkoholisiert auf dem Heimweg von einer Karnevalsfeier befunden hatte. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor. (cg)
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(ots) /- Taxifahrer auf der Flucht mit Messer bedroht Die Polizei Köln hat in der Nacht zu Samstag (6. Oktober) im Stadtteil Mülheim einen Mann (44) vorläufig festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, kurz zuvor einen Imbiss-Koch (58) mit einem Messer verletzt und anschließend beraubt zu haben. Der Beschuldigte musste sich bereits vor einem Richter verantworten, der ihn in Untersuchungshaft schickte. Nach ersten Ermittlungen bestellte der 44-Jährige in dem an der Frankfurter Straße gelegenen Schnellimbiss eine Speise. Nachdem der letzte Kunde gegen 3 Uhr den Verkaufsraum verlassen hatte, forderte der Budenangestellte ihn auf, seine Rechnung zu bezahlen. "Der Mann hat mich plötzlich mit einem Messer bedroht und dann auch zugestochen", erklärte der Geschädigte später gegenüber hinzugerufenen Polizisten. Als der Verletzte um Hilfe schrie, ließ der Angreifer von ihm ab, riss die Schublade der Registrierkasse aus der Verankerung und rannte mit seiner Beute weg. Nach derzeitigem Sachstand stieg der Flüchtende unweit des Tatorts in ein Taxi. Den Fahrer (66) bedrohte der Täter nach Zeugenangaben ebenfalls mit dem Messer. Gemeinsam mit hinzugeeilten Helfern gelang es dem Taxifahrer, den Bewaffneten zu überwältigen und alarmierten Polizisten zu übergeben. Am Festnahmeort stellten die Beamten die Tatwaffe als Beweismittel sicher. Rettungskräfte brachten den verletzten Imbiss-Angestellten in ein Krankenhaus. Er konnte die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes bereits aufgenommen. (he)
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