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Porzer Turnerin startet bei Deutschland Cup 2019Malina Wendland kämpft sich durch ein starkes Teilnehmerfeld Am 03.05. trat Malina Wendland vom TSV Porz mit ihrer Trainerin Kalina Polanski und ihrer Mutter die Reise nach Hösbach bei Aschaffenburg an, um dort bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse 1 gegen die besten Turnerinnen aller Turnverbände Deutschlands anzutreten. Nach einer entspannten Ankunft in Hösbach und einem geselligen Abend begann der Wettkampf am nächsten Morgen um 8 Uhr im Kultur- und Sportpark Hösbach. Schon beim Einturnen zeigte sich, dass das 39-köpfige Teilnehmerfeld der 12/13-jährgen Konkurrentinnen sehr stark sein würde. Einige Mädchen kamen aus erfolgreichen Talentschulen in Deutschland. Um 9 Uhr startete Malina ihren Wettkampf am Barren und konnte hier eine durchschnittliche Leistung abrufen, die ihr leider keinen guten Ausgangswert bescherte. Auch am zweiten Gerät dem Balken musste sie einen Sturz nach der ganzen Drehung und zwei nicht anerkannte Elemente hinnehmen und verlor wichtige Punkte. Nichtsdestotrotz blieb Malina ruhig und konnte an ihrem Lieblingsgerät Boden wieder eine für sie typisch starke Leistung abrufen und mit einer guten 13er-Wertung zufrieden sein. Sie beendete ihren Wettkampf am Sprung. Mit einer Gesamtpunktzahl von "nur" 48,950 musste sich Malina aber an diesem Tag von einer wirklich starken Konkurrenz geschlagen geben und landete auf einem dennoch zufriedenstellenden 7. Platz und somit liegt sie, wie auch ihre zwei starken Mitstreiterinnen des Rheinlandes (Felicia Nagel vom Troisdorfer TV - 2. Platz - und Theresa Zorn vom TV Herkenrath - 6. Platz), immer noch unter den Top 10 der Altersklasse 12/13. "Ich finde es schön gegen so starke Turnerinnen antreten zu dürfen und danke Kalina für ihre Unterstützung", so Malina nach dem Wettkampf. C.Wendland
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RV Diamant richtet Jugend-DM aus Lind/Finkenberg - Am 18. und 19. Mai richtet der RV Diamant Lind in der Sporthalle der Lise-Meitner-Gesamtschule die Deutsche Meisterschaft im Hallenradsport für die Altersklassen U17 / U19 aus. An beiden Tagen beginnen die Wettbewerbe um 8 Uhr. Im Gespräch mit Porz am Montag erinnerte sich der 1. Vorsitzende des RV Diamant Lind e.V., Josef Glahn noch wie es dazu kam: "Angesprochen hat mich im Herbst vorigen Jahres Josef Pooschen (JoPo), ehemaliger Vize-Präsident des Radsportverbandes NRW, ob wir nicht die Deutsche Hallenradsportmeisterschaft der Junioren ausrichten möchten. Der gesamte Vorstand war zunächst sehr skeptisch, hatten wir uns doch noch nie in den Sphären eines derart großen Turniers bewegt. JoPos Hartnäckigkeit und Überredungskunst haben letztendlich den Ausschlag gegeben, dieses Turnier zu organisieren. Die anfängliche Skepsis wich schnell und voller Tatendrang stürzten wir uns in die Planung der Organisation. Da wir bei der Frage der Unterstützung bei der Stadt Köln bereits auf offene Türen stießen, hofften wir auch bei der Schulleitung und dem Hausmeisterteam der LMG auf offene Ohren. Beides hat sich erfüllt und damit hatten wir starke Partner an unserer Seite." Die Wettbewerbe werden in den Disziplinen Radball, Radpolo, 6er Kunst offene Klasse, 2er Kunst offene Klasse, 4er Kunst Juniorinnen, 4er Einrad offen, 1er Juniorinnen, 6er Einrad Offen, 2er Juniorinnen, 1er Junioren, 4er Einrad Juniorinnen ausgetragen. Um mehr über das Kunstradfahren und den Hallenradsport zu erfahren, sprach die PaM auch mit dem Trainer des RV Diamant Lind, Thomas Schenkel: Herr Schenkel, seit wann sind Sie Trainer des RV-Diamant Lind? Seit September 1993, vorher war ich schon seit 6 Jahren Trainer einer Trainingsgruppe in meinem Heimatverein (RV 1894 Siegburg). Anfangs habe ich beide Gruppen zusammen trainiert (4-5 Trainingstage die Woche). Als sich meine Trainingsgruppe in Siegburg auflöste habe ich mich dann auf den RV Diamant Lind konzentriert. Was haben Sie bei Beginn Ihrer Trainingstätigkeit für den RV Diamant Lind hier vorgefunden? Einen Verein der immer schon das Brauchtum und junge Sportler gefördert hat, dem aber ein Plan fehlte, Sportler auf ein höheres Level zu bringen. Welches waren Ihre größten Erfolge als Trainer? Sportlich Erfolge hatten wir viele gleichwertige, da wäre zum Beispiel 2014 als wir im Schüler, Junioren und Elite Bereich Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften hatten, zusätzlich befand sich die Sportlerin Wing Yi Luk bei uns im Training (sie war insgesamt 4 Jahre bei uns) sie qualifizierte sich für ihr Heimatland (Hongkong) für die WM in der Schweiz. Das war schon ein besonderes Erfolg für mich als Trainer. Da gibt es aber auch die täglichen Erfolge beim Training wenn man mit den Sportlern Ebenen erreicht, die ihnen vorher keiner zugetraut hatte. Was war Ihre persönlich schmerzlichste Erfahrung als Trainer? Besonders schmerzlich ist es für mich immer, wenn Sportler ihrer aktive Karriere beenden, mit denen man 10 oder mehr Jahre erfolgreich gearbeitet hat. Eine weitere schmerzliche Erfahrung habe ich erst vor kurzem erfahren als sich unsere langjährige Trainerin Angela Butz beruflich verändert hat und uns deshalb verlassen hat. Ich habe mit ihr seit 26 Jahren als Sportlerin und Trainerin erfolgreich zusammengearbeitet. Welche Ziele verfolgen Sie noch als Trainer? Obwohl ich schon relativ lange als Trainer tätig bin, habe ich noch viele Ziele, die ich verfolge. Da wäre zum einen den Verein fit für die Zeit nach meiner Tätigkeit zu machen. Den Verein sportlich weiter ausbauen, im Moment betreiben wir nur 2 Disziplinen im Kunstradsport (1er und 2er Kunstradfahren) es gibt aber noch 6 andere. Damit könnten wir mehr aktive Sportler an uns binden und den Sport einem breiteren Publikum zugänglich machen. Und mit meinen Sportlern versuchen weiter erfolgreich zu sein. Haben Sie früher das Kunstradfahren selbst als Leistungssport betrieben? (von wann bis wann, 1er oder 2er oder beides, Partner, für welchen Verein etc.) Ich habe früher selbst aktiv Kunstradgefahren, auch wenn wir 2- bis 3-mal die Woche trainiert habe, habe ich das nie als Leistungssport empfunden. Ich bin 1er und 2er Kunstrad gefahren, mein Favorit war die Disziplin 2er Kunstrad. An den Start gegangen bin ich für den RV Siegburg, bei dem ich fast 30 Jahre im Verein war. Welches waren Ihre größten Erfolge als Sportler? Definitiv bin ich als Trainer erfolgreicher. Meine größten Erfolge waren meist im 2er Kunstrad, dort bin ich NRW-Landesmeister und Nordwestdeutscher Meister geworden. Und habe einige Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften zwischen Platz 10-15 erreicht. Wie schätzen Sie die heutige Situation allgemein im Kunstradsport ein? Meiner Meinung nach hat das Kunstradfahren einen schweren Stand in der Öffentlichkeit. Jeder findet es interessant, aber es ist immer noch einfacher einen Fußball-Kreisligisten bekannt zu machen, als einen erfolgreichen Hallenradsportler. Insgesamt ist es bei uns nicht anders wie in vielen anderen Randsportarten. Wir haben starke Nachwuchsprobleme (geburtenschwache Jahrgänge) auf allen Ebenen (Sportler, Trainer und Funktionäre). Ein weiteres Problem ist sicherlich auch, dass das Kunstradfahren sehr trainingsintensiv ist und durch die längeren Schultage (Stichwort Ganztag) für viele Kinder die Zeit nicht reicht, sich dem Sport anzuschließen. Es wird höchste Zeit das auch die Funktionäre im BDR und den Landesverbänden davor nicht die Augen verschließen und entsprechende Konzepte ausarbeiten um gegenzusteuern. Im Anschluss bedankte sich PaM bei den Gesprächspartnern und versprach durch eine ausführliche Berichterstattung einen kleinen Beitrag in Sachen "Bekanntheitsgrad" zu leisten. (K.H.Morkowsky)
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