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(ots) /- Ein Beifahrer eines silberfarbenen 7er BMW hat in der Nacht von Freitag auf Samstag (26.- 27. Juli) in Köln Humboldt/Gremberg einen Rettungsdienst-Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Rettungswagenbesatzung war eigens hinzugerufen worden, weil der bislang unbekannte, spätere Angreifer infolge hohen Alkoholkonsums nicht mehr ansprechbar gewesen war. An der Westerwaldstraße saß der kräftige, etwa 1,85 - 1,90 Meter große Mann kurz vor 23 Uhr auf dem Beifahrersitz des Sportwagens. Laut Angaben des Geschädigten hatte der "circa 30-Jährige schwarze kurze Haare" und war "dunkleren Hauttyps". Bekleidet war der zunächst Bewusstlose mit weißem Unterhemd und Jogginghose. Vor der geöffneten Beifahrertür knieend habe er dem Fahrzeuginsassen einen Schmerzreiz gesetzt, gab der Helfer anschließend gegenüber den Polizisten an. Daraufhin habe der Mann sofort auf ihn eingeschlagen. Hinter dem Rettungsassistenten stand zu diesem Zeitpunkt ein als "circa 60-jährig, etwa 1,70 Meter groß und kräftig" beschriebener Beteiligter. Der laut Angaben des Opfers "grauhaarige, südländisch wirkende Mann mit gepflegtem Erscheinungsbild" trug Hemd und Goldkette. Als auch der ältere Mann den geschockten Helfer mit Faustschlägen traktierte, zog sich dieser mit seiner Kollegin in das Dienstfahrzeug zurück und gab einen Notruf ab. Die Aggressoren fuhren mit drei weiteren Mitfahrern im BMW in Richtung der Straße "Am Grauen Stein" davon. Umgehend entsandte die Polizei-Leitstelle vier Streifenwagen. Noch vor deren Eintreffen schlug ein bis dahin unbeteiligter, offenbar psychisch Erkrankter (29) die Seitenscheibe des Rettungsfahrzeugs ein. Nach ärztlicher Untersuchung wurde der 29-Jährige in eine Klinik zwangseingewiesen. Das wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelnde Kriminalkommissariat 51 bittet Zeugen, die Angaben zu Identität und Aufenthaltsort der beschriebenen Schläger machen können, dringend um Hinweise unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de . (cg)
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