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"Nicht jeden Weg mit dem Auto machen" Die Kindertagesstätten des Familienzentrums Porzer Rheinkirchen haben ein Lastenrad beschafft - zur Hälfte gefördert von der Stadt Stadtbezirk Porz - Die Freude bei den drei Leiterinnen der Kindertagesstätten des Familienzentrums Porzer Rheinkirchen ist groß. Ab sofort können Annette Bolz von St. Martin in Zündorf, Susanne Kopper von St. Josef in Porz-Mitte und auch Elke Klein von St. Laurentius in Ensen auf ein neues Lastenfahrrad zurückgreifen - finanziert zur Hälfte aus Mitteln der Stadt, die den Kauf der Fahrräder unterstützt. Gemeindereferentin Elisabeth Uhlenbroch-Bläser hat das per Elektromotor betriebene Fahrrad eigens an seinen ersten Standort, die Kita St. Martin in der Westfeldgasse, gefahren. Zwei Kinder und zudem eine Getränkekiste fänden Platz im vorderen, überdachten Teil, so Uhlenbroch-Bläser. Insgesamt könnten bis zu 100 Kilogramm an Gewicht bewegt werden, erklärt Annette Bolz. Mit dem Fahrrad wolle man auch ein Signal in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz abgeben, so Uhlenbroch-Bläser. Nicht jeder Weg müsse mit dem Auto erledigt werden. An allen Standorten des Familienzentrums, auch Langel gehört dazu, soll das Rad zum Einsatz kommen. Aktuell übe das Team mit dem Rad zu fahren - erst einmal ohne Kinder, so Susanne Kopper. Kinder sollen auch danach nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Eltern transportiert werden. Um die Anschaffung und Förderung zu legitimieren, muss für das Fahrrad ein Fahrtenbuch geführt werden. Insgesamt drei Jahre, wie Gemeindereferentin Elisabeth Uhlenbroch-Bläser berichtet. In Zukunft sei auch angedacht das Fahrrad an externe Personen zu verleihen - kostenfrei, aber auf eigene Versicherung und Gefahr, so Uhlenbroch-Bläser. Nur der Akku dürfe bei der Rückgabe wieder geladen werden. "Das ist wie beim Mietwagen: Rückgabe mit vollem Tank", so Elke Klein. (Lars Göllnitz)
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10 Jahre "Zur Alten Schmiede" Langel - Vor 10 Jahren übernahm Martina Doufrain die seit 190 Jahren bestehende Gaststätte "Zur Alten Schmiede" in Langel. Auch bei einem so alten Haus, ist dann schon mal ein Blick zurück gestattet: "Auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie ich mir es vorgestellt habe, es waren zehn Jahre mit Höhen und Tiefen, dennoch bin ich dankbar für die Zeit, sie hat zwar viele Nerven gekostet, aber es hat auch viele Glücksmomente gegeben". In den zehn Jahren veränderte sich auch das Konzept der "Alten Schmiede". Sie wandelte sich von einer Gaststätte mit täglichen Öffnungszeiten und Speisekarte zu einem Haus, dass zwar nicht immer geöffnet hat, aber immer für Wünsche offen ist. Dabei reicht das Spektrum von privaten Festen bis zu geschäftlichen Veranstaltungen, aber auch als Treffpunkt für Vereine, Interessengemeinschaften wird die Schmiede genutzt und sogar Ausstellungen sind möglich. Jetzt wurde aber zunächst einmal ein Wochenende gefeiert. Den Anfang machte das Porzer Musik-Duo "Deluxe hoch2" mit Nancy Mittelstedt und Jürgen Vorrath und ihrer Schlager-Party mit den Hits aus vergangenen Zeiten bis heute. Da die Langeler Ritter ihr Stammquartier in der Alten Schmiede haben, lag doch ein "Ritter-Essen" sehr nah und das ging am Samstagabend über die Bühne. Am Sonntag wartete ein Frühschoppen und später ein Skatturnier auf die Besucher. Am Ende dieser Feiertage konnte sich die Wirtin Martina mit ihrem Team nur noch für den vielen Beuch bedanken. "Es hat richtig viel Spaß mit Euch gemacht". Die nächsten Aktionen in der Gaststätte "Zur Alten Schmiede" finden mit der "Badischen Woche" vom 25. bis zum 29. September mit Alexander und Sybille Nothhelfer in der Küche und mit dem ostfriesischen Grünkohlessen am 22. November 2019 statt. Mehr über die "Alte Schmiede " findet man im Internet unter und auf Facebook. (KHM)
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