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60 Jahre Festkomitee Ensen / Westhoven Ensen - Im Schützenheim der Ensen-Westhovener Schützenbruderschaft feierte das Festkomitee in diesen Tagen sein 60-jähriges Bestehen, Grund genug einmal zurück zu schauen. Ende der 1950er Jahre war es um den Porzer Karneval nicht gut bestellt, der Porzer Festausschuss hatte sich aufgelöst und keiner wusste so richtig wie es weitergehen sollte. Da ergriffen die Mitglieder der KG "Gröön-Gääl" und das Damenkomitee "Anno Dazumal" die Initiativen und gründeten 1959 gemeinsam mit weiteren Vereinen und Kegelklubs das "FK Ensen-Westhoven", um den Karneval in diesem Doppelort wieder zu beleben. So war man stolz, dass der erste Zug bereits 1960 durch die beiden Ortschaften lief. Schon ein Jahr später kamen dann auch Kostümbälle hinzu. Die weitere, positive Entwicklung erreichte dann Mitte der 1960er Jahre mit der Anschaffung eines Zugleiterwagens einen Meilenstein. Durch den ehemaligen Porzer Bürgermeister Peter Weiden wurde der Porzer Karneval in der Session 1967/1968 wieder reaktiviert und bereits 1970 kam mit Günther Kollath (Prinz), Willi Fischenich (Bauer) und Edith Kollath (Jungfrau) aus Ensen/Westhoven das Porzer Dreigestirn. Später folgten dann Willi Nothelfer (Bauer 1975) und Ekkehard Romanski (Bauer 1977). Ein Jahr später feierten die "Wesshover Jonge un Mädche" ihren 20. Geburtstag und stellten mit Prinz Franz-Josef Schäfer, Bauer Fritz Lerch und Jungfrau Anne Münch-Offermann erneut das Porzer Dreigestirn. Nach Rudolf Rung (Prinz 1983) war das Trifolium 1992 mit Prinz Heino Bauermister, Bauer Peter Knab und Jungfrau Trixi Konz die vorerst letzten Tollitäten aus Ensen/Westhoven. Groß gefeiert wurde auch das 40-jährige Jubiläum mit vielen Veranstaltungen und unter großer Anteilnahme der Bürger und Kölner Spitzenkräften. Das närrische Jubiläum 4x11 Jahre nahm der Bund Deutscher Karneval zum Anlass Willi Nothelfer und Hans Stralkowsky für ihr unermüdliches Wirken im Karneval zu ehren. 1999 wurde die Kindertanzgruppe "Pänz vom Engelshof" gegründet, die sich dann ein Jahr später "Pänz vom Festkomitee" nennen durften, heute ist die Tanzgruppe Teil der KG Närrischer Laurentius. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass seit sechs Jahrzehnten der Rosensonntagszug ohne Unterbrechung, aber auf verschiedenen Wegen durch den Doppelort zog. Heute sind im FK Ensen/Westhoven insgesamt knapp zehn Vereine organisiert, wobei die KG Närrischer Laurentius der "Leuchtturm" vom Ensen-Westhovener Karneval ist. Sie alle gratulierten zum 60. Geburtstag und hatten auch die eine oder andere Spende im Gepäck. Da der 1. Vorsitzende Till Falderbaum leider nicht an der Geburtstagsfeier teilnehmen konnte, wurde er von Norbert Schmitz, "Ober-Chaot" der Ensen-Westhovener Chaoten k.e.V., vertreten. Zu den Geburtstagsgästen zählten nicht nur die Vereins-Abordnungen, sondern auch die Vertreter der Politik und des FAS, sowie das Porzer Dreigestirn. Abgerundet wurde der karnevalistische Frühschoppen mit den Auftritten der "Kölsch Fraktion" der Kindertanzgruppe "Pänz von Laurentius", der Band "Druckluft" und der Showtanzgruppe "Flammen von Rhing" (KHM) Fotos: K.H.Morkowsky
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Besuch aus Übersee zur Raumeinweihung Der Verein cityofhope cologne e.V. kann nun einen weiteren Raum im Jugend- und Begegnungszentrum Glashütte für seine Arbeit nutzen Porz-Mitte - Ihr Büro haben sie schon lange im Jugend- und Begegnungszentrum Glashütte. Nun kann der Verein cityofhope cologne e.V. auch einen Seminarraum an gleicher Stelle, sogar auf der selben Etage, nutzen. Zur Eröffnung des Raums schauen gleich auch noch reichlich Besucher vorbei. So kann Tanja Schmieder von cityofhope cologne Gäste aus Südamerika begrüßen. Etwa Maria Esther Alfaro Rodríguez aus Costa Rica, die als ehemalige Erstliga-Fußballerin nun soziale Projekte in ihrer Heimat organisiert. Mirna Elizabeth Lira Calles leistet indes in El Salvador Friedensarbeit über Sport, Kunst und Kultur. "Sie informieren sich hier, um auch in ihrer Heimat ähnliche Zentren zu gründen", so Pfarrer Berthold Wolff von der Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe. Diese hat für den Seminarraum einen Computerarbeitsplatz gespendet, an dem Jugendliche etwa Bewerbungen schreiben können. Auch solle der zweite angemietete Raum als Ort für Deutschkurse, sogenannte Sprach-Treffs, fungieren, so Tanja Schmieder. Aus der Flüchtlingshilfe heraus gegründet, kümmert sich cityofhope cologne seit 2015 um die Belange neuer Kölner Bürger - vielfach sind sie geflüchtet. Tanja Schmieder selbst war maßgeblich aktiv an der ehemals am Flughafen Köln/Bonn eingerichteten Drehscheibe für geflüchtete Menschen. Mit cityofhope cologne hat sie dieses Engagement weitergeführt und ausgebaut. (Lars Göllnitz) Fotos: Göllnitz
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