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Zukunft, Gerechtigkeit und Europa

Das sind die Kernthemen des Plans, den der SPD-Kanzlerkanidat Martin Schulz in der letzten Woche vor vielen hundert Gästen auf der Veranstaltung "Das moderne Deutschland" vorstellte. Er werde in die Zukunft investieren, damit unsere Kinder mindestens genauso gut leben können wie wir. Und zwar massiv: in Schulgebäude, in gut ausgebildete Lehrkräfte, in modernste Ausstattung - gemeinsam mit den Ländern und Gemeinden. Aber auch in schnelles Internet, gute Verkehrswege, Forschung und Entwicklung. Den Erwerbstätigen will er ein "Chancenkonto" zu Verfügung stellen, um fit für den Job zu bleiben oder auch um sich selbständig zu machen. Und Europa will der Sozialdemokrat vom Kopf auf die Füße stellen, gemeinsam mit den Partnern ein neues Kapitel aufschlagen für mehr Solidarität untereinander und für Effizienz.

Schulz zeichnete die moderne Gesellschaft der Zukunft, wie er sie als Bundeskanzler gestalten möchte. Vor allem ginge es darum, "in unsere Zukunft zu investieren, weil der Wohlstand unserer Kinder uns genauso wichtig ist wie unser eigener." Dabei sollen alle gleichwertige Lebensverhältnisse haben - "in Nord, Süd, Ost und West." Der SPD-Kanzlerkandidat entwirft eine Zukunft, in der Frauen und Männer nicht nur auf dem Papier gleichberechtigt sind und wo "Familie und Beruf niemals doppelte Last, sondern doppelte Freude" sind. "Ein modernes Deutschland braucht die Elektronikerin wie die Informatikerin, den Ingenieur wie den Altenpfleger, die Politikwissenschaftlerin so wie den Polizisten. Jeder soll das machen können, was sie oder er am besten kann, dafür die richtige Ausbildung finden und vor allem den Respekt bekommen, den jedes Mitglied unserer Gesellschaft verdient.

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Veröffentlicht
22. Juli 2017, 00:00
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