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Zündorf Süd

"Wir müssen Zündorf erst aus dem Stau befreien, bevor wir überhaupt über eine neue Wohnbebauung nachdenken. Denn die Kapazitäten von Schiene/Bus und Straße sind bereits heute völlig erschöpft", hält CDU-Ratsfrau Anne Henk-Hollstein unmissverständlich fest: "An der Devise erst Infrastruktur realisieren und dann Wohnungsbau schaffen führt für mich und die CDU-Fraktion überhaupt kein Weg vorbei."

Seit Jahrzehnten beschäftigt das Thema der Wohnbebauung Zündorf Süd Bürger, Politik und Verwaltung. "Aktuell stehen zwei wesentliche Weichenstellungen an", sagt CDU-Verkehrspolitiker Stefan Götz: "Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Verbreiterung der A59 unterstützen wir die Verwaltung in ihren Bemühungen, eine Anbindung der Ortsumgehung Zündorf mit in dieses Verfahren aufnehmen zu lassen. Und an zweiter Stelle steht die Beantragung von Zuschüssen für die Verlängerung der Linie 7." Für Stefan Götz ist es daher wichtig, dass die KVB nun die Planung vorantreiben und so weit konkretisiert, dass das Land eine positive Förderentscheidung treffen kann.

"Bei den weiteren Planungen des Wohngebietes Zündorf Süd sind insbesondere die für die Gesamtstadt wichtige Funktion eines Kaltluftentstehungsgebietes und die Frischluftschneisen zu berücksichtigen", ergänzt Anne Henk-Hollstein. Erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind - also Verkehrsinfrastruktur realisiert und Klimaschutz berücksichtigt - kann die Bebauung in Zündorf Süd auch tatsächlich realisiert werden.

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Veröffentlicht
25. November 2017, 00:00
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