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"Von Langel und für Langel"

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"Von Langel und für Langel"

Der Porzer Stadtteil Langel feiert seinen Martinsmarkt auf dem Eulenplatz

Langel- Es riecht nach Glühwein, Reibekuchen und Gebratenem. Wichtige Voraussetzungen für einen Martinsmarkt, der stark an einen Weihnachtsmarkt erinnert. Nur soweit ist das Jahr noch nicht. Der Unterschied zu Weihnachten ist der heilige Sankt Martin und der ist fleißig an diesem Tag unterwegs. Im Gefolge jede Menge Kinder die sich schon auf die Verteilung der Wegmänner freuen.

Zum 15. Male gibt es den Martinsmarkt in Langel schon. Entstanden sei er beim Kaffeetrinken in einer Frauengruppe im Jahre 2003. Der Ortsring hatte sich diese Veranstaltung seit jeher auf die Fahne geschrieben, sagt Klaudia Odenthal, die Vorsitzende. "Von Langel und für Langel" ist ihr Leitsatz, denn sie ist mit Leib und Seele dabei und allzeit bemüht, dass der Markt auch in diesem Jahr stattfinden kann, meint sie.

Das Einzugsgebiet ist groß hier für den Markt. Weit über die Grenzen von Langel hinweg kommen die weit mehr als Einhundert Besucher.

18 Stände und überwiegend aus Langel sind auf dem Markt präsent. Im Angebot stehen Langeler Honig, selbstgemachter Schmuck, Gestecke, Holz mit Glasverarbeitung und vieles handwerkliche mehr. Als Kulinarisches werden unter anderem Reibekuchen, Pizza, Bratwurst und Steaks angeboten. Getränke wie Bier, verschiedene Weine, Säfte, Kaffee und natürlich Glühwein und Punsch machen das Martinsmarkt-Portfolio komplett. Auch der Kindergarten und der Förderverein aus Langel sind vertreten und verkaufen ihre selbstgemachten Waffeln und Kaffee.

Am Eulenbrunnen aus den siebziger Jahren, der zentrale Platz auf dem Eulenplatz, ist Treffpunkt der Kinder mit ihrem Sankt Martin, denn der möchte gerne seine Wegmänner mit der typischen weißen Pfeife loswerden und ist umringt von Kindern mit leuchtenden Augen, denen ihre Freude anzusehen ist. Textsicher singen die Kleinen Martinslieder, denn so ein Wegmann will verdient sein. Da ist die 6-jährige Leonie, die noch weitere Lieder kennt; textsicher versteht sich. Das imponiert den heiligen Sankt Martin, der die Leistung mit einem zweiten Wegmann belohnt.

Mittendrin verkaufen Matthias und Ele Kistenich echten Langeler Honig. Der seit fünf Jahren erfahrene Imker bietet vieles mit Honig an. Inspiriert durch einen Besuch in Süddeutschland bei den Bienenvölkern standen, hatte Matthias Kistenich nicht mehr losgelassen können. Seitdem ist er der Honigproduktion hingerissen, sagt er.

Ein paar Schritte weiter am Reibekuchenstand wird es voll und Björn Bölck und Mario Wagner kommen mit der Produktion kaum nach. "Alles muss hier nach der Reihe gehen", sagt Bölck, denn es geht alles nur Hand in Hand. Auch hier wird auf Erfahrung gesetzt. (Robert Schmiegelt)

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Veröffentlicht
23. November 2018, 04:42
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